Posts Tagged ‘Rassismus’

LGBTIQ und Entwicklungszusammenarbeit: postkoloniale und intersektionale Perspektiven

Bericht
La versión en español se puede encontrar en el correo a continuación

Einladung zu einem online-talk des Lesben- und Schwulenverbandes LSVD und der Hirschfeld-Eddy-Stiftung
Online talk mit Mauri Balanta Jaramillo, Asociación Casa Cultural „el Chontaduro“, Cali, Kolumbien und Klaus Jetz, LSVD
Donnerstag, 12. November 2020, 17.30 bis 18.30 Uhr per Zoom

Dies sind die Antworten der Casa Cultural „el Chontaduro“, eine NGO mit Sitz im kolumbianischen Cali, auf die Hinterlassenschaften der Kolonialität; Spuren wie der Rassismus gegenüber schwarzen und indigenen Gemeinschaften, die Ablehnung von LGBTIQ-Personen, die Gewalt oder religiöser Fanatismus.

Bitte hier anmelden mit Namen und ggf. Organisation:
Der Link zum online talk wird den Angemeldeten einige Stunden vorher zugeschickt. Gespräch und Diskussion werden in spanischer Sprache geführt und ins Deutsche übersetzt.

Mauri Balanta Jaramillo

Analyse der Gewalt gegen LGBTIQ in Kolumbien aus intersektionaler Perspektive und populäre Strategien des Widerstandes, Aktivismus und ARTivismus (schwarzer, diverser und postkolonialer Aktivismus).

Wir werden über kulturelle und soziopolitische Themen sprechen und so zwei Thesen herausarbeiten:

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Zusammen für mehr Rechte von LGBTI in Kolumbien — Web-Talk mit Balanta Jaramillo vom Kulturzentrum El Chontaduro in Cali, Kolumbien am 12. November 2020

Einladung

Speziell Transfrauen aber auch andere Angehörige der LGBTI-Community sind in Kolumbien alltäglich vielfältiger Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt. Darüber berichtete die Stipendiatin des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa), Mauri Balanta Jaramillo, in einem Webtalk mit Klaus Jetz, dem Geschäftsführer des Lesben- und Schwulenverbandes LSVD, an dem rund 50 Personen teilnahmen. Eigentlich hätte sie drei Monate im LSVD-Büro mitgearbeitet, das ist aber wegen der Coronapandemie nicht möglich, weshalb sie sich wöchentlich per Internet mit Jetz austauscht. Die Situation in Kolumbien kennt Balanta Jaramillo aus erster Hand, denn sie ist Bildungsreferentin und Koordinatorin des Kulturzentrums „El chontaduro“ (http://www.casaculturalelchontaduro.com), und sie ist selbst schwarz und queer.

El Chontaduro“ liegt in Aguablanca, einem Außenbezirk im Osten Calis. Cali ist die drittgrößte Stadt Kolumbiens und beherbergt nach Salvador de Bahia in Brasilien die größte schwarze Community Lateinamerikas. In dem Armenviertel Aguablanca stellen die Afrokolumbianer*innen die Mehrheit. Im Laufe des Konfliktes von Militär, Paramilitär und Guerilla von der pazifischen Küste des Landes vertrieben, ließen sie sich zunächst unter einfachsten Bedingungen dort nieder und sind nun (erneut) rassistischer Diskriminierung und Gewalt ausgesetzt.

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Intersectionality is not a synonym for diversity

Deutsch

Key topics at a high-level online event held by the UN LGBTI Core Group during the 75th session of the United Nations General Assembly in late September 2020 were intersectionality, protecting the rights of LGBTI people, and lessons learned from the pandemic.

While all LGBTI persons experience discrimination and exclusion, we do not experience discrimination and violence in the same way,” said Jessica Stern at the opening of the high-level event held by the UN LGBTI Core Group during the 75th session of the United Nations General Assembly in late September 2020. The UN LGBTI Core Group is an informal group of UN member states that was founded in 2008 with Germany involved from the start (see boxed info text).

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Intersektionalität ist kein Synonym für Vielfalt

English

Der Ansatz der Intersektionalität, der Schutz der Rechte und die Lehren, die aus der Pandemie gezogen werden, waren zentrale Themen bei einer hochrangigen Online-Veranstaltung der UN LGBTI Core Group während der 75. UN-Generalversammlung Ende September 2020.

Während alle LGBTI-Personen Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren, erleben wir Diskriminierung und Gewalt nicht in der gleichen Weise“, sagte Jessica Stern bei der Eröffnung der hochrangigen Veranstaltung der UN-LGBTI Core Group während der 75. Sitzung der UN-Generalversammlung Ende September 2020. Die LGBTI-Core Group der Vereinten Nationen ist eine informelle Gruppe von Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, die 2008 gegründet wurde und der Deutschland von Anfang an angehört. (Siehe Infobox)

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Our woman in Geneva: Patience pays off, Silke Voß-Kyeck reports on the UN Human Rights Council

Deutsch

As part of a project to raise the profile of international debates on human rights, Dr. Silke Voß-Kyeck discussed the UN Human Rights Council (HRC) in Geneva – its work and history as well as current focuses – in an informative online talk with Sarah Kohrt from the Hirschfeld-Eddy Foundation on July 28. Voß-Kyeck earned a doctorate in political science and worked at Amnesty International Deutschland for many years before becoming the HRC reporter for our umbrella organization Forum Menschenrechte* in 2019, or simply “our woman in Geneva”.

Civil society plays an important role

The HRC was established in its current form in 2006, and has 47 member states. It meets for a total of ten weeks a year, but can also convene for special sessions on pressing issues and developments. Germany is one of the current members, coinciding with its membership in the UN Security Council. Since 2006, members have been elected for a maximum of two consecutive three-year terms in order to prevent long-term entrenched structures. More than 5,000 non-governmental organizations (NGOs) from around the world have consultative status at the HRC, which enables them to make brief presentations in the round assembly hall, submit statements, and organize side events in the complex of buildings that used to house the League of Nations in Geneva – events which right now may only be held online.

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Unsere Frau in Genf: „Langer Atem zahlt sich aus“ Dr. Silke Voß-Kyeck informierte über die Arbeit im UN-Menschenrechtsrat

English

Im Rahmen des Projektes „Internationale Menschenrechtsdebatten nach Deutschland vermitteln“ informierte am 28. Juli Dr. Silke Voß-Kyeck in einem informativen Web-Talk mit Sarah Kohrt, Hirschfeld-Eddy-Stiftung über die Arbeit, Geschichte und aktuelle Debatten des UN-Menschenrechtsrates (HRC) in Genf. Sie ist promovierte Politologin und arbeitete viele Jahre bei Amnesty International Deutschland, bevor sie 2019 für unseren Dachverband Forum Menschenrechte HRC-Berichterstatterin oder einfach „unsere Frau in Genf“ wurde.

Einladung

Zivilgesellschaft mischt mit

Der HCR zählt 47 Mitgliedstaaten und wurde in seiner heutigen Form 2006 gegründet. Er tagt zehn Wochen im Jahr, kann aber auch Sondersitzungen zu aktuellen Themen und Ereignissen einberufen. Auch Deutschland ist zurzeit Mitglied, zeitgleich zur Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat. Mitglieder werden seit 2006 für drei Jahre gewählt und können einmal wiedergewählt werden, um eine dauerhafte Mitgliedschaft auszuschließen. Über 5.000 Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt haben Beraterstatus beim HRC und mithin die Möglichkeit, im runden Plenarsaal kurze Redebeiträge anzumelden, Stellungnahmen einzureichen oder auch im Gebäudekomplex des ehemaligen Völkerbunds in Genf Side Events zu organisieren, die Corona bedingt zurzeit nur online stattfinden können.

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Einladung: Der UN-Menschenrechtsrat und die Zivilgesellschaft. Eine Einführung mit Dr. Silke Voß-Kyeck, UN-Expertin

Wann: Dienstag, 28. Juli 2020, 17:00 – 17:45 Uhr
Wer: Dr. Silke Voß-Kyeck,
UN-Expertin und Berichterstatterin für das Forum Menschenrechte (FMR)
Moderation: Sarah Kohrt,
LGBTI-Plattform Menschenrechte der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

Bericht

Hiermit laden wir herzlich ein zum Web-Talk mit Dr. Silke Voß-Kyeck, die eine Einführung in die Arbeit, Geschichte und aktuelle Debatten des UN-Menschenrechtsrats in Genf geben wird. Daneben diskutieren wir Partizipationsmöglichkeiten der Zivilgesellschaft und die Rolle des UN-Menschenrechtsrats für  globale Antidiskriminierungskämpfe.

Was macht der UN-Menschenrechtsrat und wer hat darin wieviel Einfluss? Wie bringt sich die Zivilgesellschaft ein und durch wen ist sie vertreten? Warum ist er umstritten? Wie wurde bei der Sommersitzung 2020 zur rassistischen Polizeigewalt in den USA Stellung bezogen? 

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Der Zugangslink wird am selben Tag per E‑Mail an alle Angemeldeten verschickt.

Wir bitten um Anmeldung per E‑Mail bis 28. Juli, 10 Uhr mit Namen und ggf. Organisation bei klaus.jetz [at] hirschfeld-eddy-stiftung.de

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Wichtig in der Theorie und gut für die Praxis

Internationale Menschenrechtsdebatten nach Deutschland vermitteln — Information und Partizipation

Article in English

Black lives matter! — Demos für ein Ende rassistischer Gewalt finden gerade in unzähligen Städten auf mehreren Kontinenten statt. Die Demonstrierenden gehen zum Gedenken an George Floyd auf die Straße und fordern ein Ende rassistischer Gewalt. In Deutschland hat der Terroranschlag in Hanau gerade diejenigen, die von Rassismus betroffen sind, tief erschüttert und verunsichert. Viele fürchten, selbst Ziel der Gewalt zu werden.

Rassismus ist eine Menschenrechtsverletzung und diese Form der Verunsicherung ist es auch. Das steht in der UN-Anti-Rassismus-Konvention “zur Beseitigung jeder Form von rassistischer Diskriminierung”, die 1969 in Kraft trat.

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Voll im Bild?!

Wie geht eine diskriminierungsarme Bild-Berichterstattung?

Bilder spielen in der medialen Berichterstattung eine fundamentale Rolle. Deshalb ist es wichtig, dass sie die Wirklichkeit möglichst realitätsgetreu abbilden. Und dennoch sind die in der Presse verwendeten Fotos nicht selten durch Klischees, Stereotype und Sehgewohnheiten der Rezipient*innen geprägt.

Die Neuen Deutschen Medienmacher, die Sozialhelden e. V. und der LSVD daher gemeinsam den Workshop: „Voll im Bild?! Workshop für diskriminierungsarme Bild-Berichterstattung“ organisiert. weiter…

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Roma Biennale in Berlin unter dem Motto COME OUT NOW!

LSVD im Bündnis Solidarität mit den Sinti und Roma Europas

Anlässlich des Welt-Roma-Tages lud das Bündnis für Solidarität mit den Sinti und Roma Europas zur ersten selbstorganisierten Roma-Biennale von und mit Künstler*innen aus ganz Europa unter dem Titel COME OUT NOW! ein. Sie fand vom 7. bis zum 10. April 2018 im Berliner Maxim Gorki Theater statt. Mit dem ROMADAY wird alljährlich an den ersten Welt-Roma-Kongress am 8. April 1971 erinnert und damit der Anfang der weltweiten Emanzipationsbewegung der Roma und Sinti gewürdigt. Am Sonntag, 8. April, wird es einen Umzug vom Sinti und Roma-Denkmal über DAS Brandenburger Tor und Unter den Linden zum Maxim Gorki Theater geben. Zwischen 13.00 und 14.00 Uhr werden vor dem Denkmal einzelne Vertreter*innen des Bündnisses und Gäste zu Wort kommen. Dazu zählen auch die Redner*innen Jana Mechelhoff-Herezi von der StiftungDenkmal, Dotschy Reinhardt vom Landesrat der Roma und Sinti, RomnoKher Berlin-Brandenburg e.V., Helmut Metzner vom LSVD Bundesverband, Micky Fuhrmann vom Zentralrat der Juden in Deutschland, Hamze Bytyci vom RomaTrial, die Zeitzeugen Petra und Franz Michalski und Romeo Franz von der Hildegard Lagrenne Stiftung.

 

 

Fotos: © Nihad Nino Pušija 

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