Posts Tagged ‘Jugend’

Impressionen vom deutsch-russischen Jugendevent in Hamburg

Der LSVD Hamburg hat gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen aus St. Petersburg, AKTION, Coming Out und Side by Side zehn Tage lang am Jugendevent “Energize your City” teilgenommen

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Energize your City — Entdecken, Verstehen , Verändern und Weiterdenken

Der LSVD Hamburg und seine St. Petersburger Partnerorganisationen haben die hanseatische Metropole umgekrempelt

Lote deinEnergize your City 2015 - ©LSVD Hamburge Grenzen aus und wachse über dich hinaus!“ — unter diesem Motto hatte das Jugendevent „Energize your City“ vom 14. bis 23. August seine Zelte an der Hamburger Alster aufgeschlagen.

Rund 300 junge Menschen im Alter von 14 bis 28 Jahren aus Deutschland und Russland waren nach Hamburg gekommen, um die Stadt zu bewegen, sie umzukrempeln, sie neu zu erfinden und die hanseatischen Metropole mit ihrer Energie neu zu erwecken.

Miteinander gestalten, diskutieren, zelten, essen, feiern und gemeinsam den Raum Stadt gestalten – das war die Mission für den Sommer 2015.

Der LSVD Hamburg hat gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen aus St. Petersburg, AKTION, Coming Out und Side by Side zehn Tage lang mit vielen Aktionen Neues entdeckt, es weitergedacht und Hamburg mit neuem Leben erfüllt. weiter…

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LSVD Hamburg bringt junge Menschen aus Deutschland und Russland im Sommer 2015 zusammen

©LSVD Hamburg

Werde Teil von Energize your City! und treffe junge schwul-lesbische Menschen aus Russland

Im Rahmen des Jugendevents Energize your City! organisiert der LSVD Hamburg ein „get-together“ mit schwul-lesbischen Jugendlichen im Alter von 16–26 Jahre aus St. Petersburg. Energize your City eröffnet allen Teilnehmenden die Möglichkeit sich zusammen mit jungen Menschen aus Deutschland und Russland darüber auszutauschen, was sie im Lebensraum STADT gestern und heute bewegt und welche Ideen und Zukunftsträume junge Menschen für die Stadt von Morgen haben.
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Selbstbewusst jenseits der Norm

Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein16. Queer Easter für junge Menschen

Über 100 junge Menschen aus 15 Nationen in ganz Europa und Nahost waren zum 16. „Queer Easter“ in die Jugendbildungsstätte Kurt Löwenstein nach Brandenburg gekommen. Im Mittelpunkt des Seminars: Ein positives Selbstbild und eine selbstbewusste Sexualität auch jenseits von gesellschaftlichen Normen und Idealen

In der Gesellschaft sind Normen und Ideale weit verbreitet: Es werden zum Beispiel nur ganz bestimmte Menschen als schön oder ’sexy’ angesehen, und nur diesen Menschen ist es vorbehalten, sich und ihre Sexualität offen zu zeigen und darüber zu reden.“, so erzählt Organisatorin und Bildungsreferentin Jane Baneth. Wer nicht dem idealen Körperbild entsprechen würde und zum Beispiel als zu alt oder zu dick gelte oder eine körperliche Beeinträchtigung hat, werde zuweilen sogar öffentlich dafür angefeindet. Gleiches gelte für Menschen, die ihre lesbische oder schwule Identität offen leben: „In vielen europäischen Ländern ist schon ein Kuss zwischen Männern auf der Straße Anlass genug für Übergriffe auf sie“, so Baneth. „Deshalb war es uns wichtig, gemeinsam darüber nachzudenken, was wir tun können, damit alle Menschen selbstbestimmt und ohne Diskriminierungen mit ihrem Körper und ihrer Sexualität umgehen können.“

Wie bildeten sich Sexualmoral und Normen heraus? Welche historischen Gegenbewegungen hat es gegeben? Wie wird Sexualität in Medien, Wirtschaft und Gesellschaft repräsentiert, inszeniert und vermarket? Welche Rolle spielen Bildung und Erziehung? Antworten auf diese Fragen haben die Teilnehmenden in der Seminarwoche in verschiedenen selbstorganisierten Workshops erarbeitet und präsentiert.

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Ausgezeichnet

306474_215839711811955_1689446445_nJugendgruppe ComeIN erhält Preis der Initiative HelferHerzen von dm

ComeIN hat Grund zum Jubeln: Das ehrenamtliche Engagement für die Jugendgruppe des LSVD Sachsen-Anhalt wurde mit dem Engagementpreis “HelferHerzen” der Drogeriekette dm ausgezeichnet. Neben einer Skulptur der Künstlerin Hannelore Langhans war der Preis mit 1.000 Euro dotiert, die nun der Jugendgruppe zugute kommen.

Dabei war die Bewerbung fast ein Glücksgriff: „Inmitten der Vorbereitungen für den Rainbowflash wurde ich im Frühjahr von guten Bekannten, die ich beim Jahr der Jugend kennengelernt hatte, auf den Engagementpreis hingewiesen. Ich habe das Ausfüllen der Bewerbung dann zwischen die anderen Vorbereitungen geschoben, auch wenn ich erst skeptisch war, ob es was bringen würde. Groß war dann die Überraschung, als ich Ende August die Nachricht erhielt, dass ich wirklich ausgezeichnet werde! Einher geht damit natürlich ein großer Dank an Kevin und Marcus vom (ehemaligen) Jahr der Jugend!”, sagt Robert Tecklenburg, Leiter von ComeIn. weiter…

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Kinder 404. Not found

Russische LSBT-Teenager und ihr einziger Freiraum

F01 - Kinder404 collageAufwachsen ist kein Kinderspiel, das lernt man spätestens auf dem Schulhof: Bis man als junger Mensch einigermaßen mutig und selbstbewusst durchs Leben schreiten kann, gilt es einige peinliche und mitunter leidvolle Momente durchzustehen. Mathe-Arbeiten, Pickel, Liebeskummer. Es ist die Zeit der großen Gefühle: Mädchen verlieben sich in Jungs – und andersrum. Einige Mädchen vergucken sich plötzlich in ihre beste Freundin und einige Jungs in ihren besten Kumpel. Es ist die große, spannende Erkundungsphase. weiter…

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Die Schule als guter und sicherer Ort für Kinder aus Regenbogenfamilien

Wir hatten keine Probleme in der Grundschule, als wir der Direktion und der Lehrerin sagten, dass wir eine Regenbogenfamilie sind. Wir brachten sogar Materialien mit, die dankbar angenommen wurden. Wirklich eine Überraschung“, so eine Besucherin des von Peter Dankmeijer geleiteten Fachforums „Wie wird die Schule ein sicherer Ort für Kinder?“. Ein Teilnehmer aus Kopenhagen berichtete Ähnliches. Beide äußerten aber die Besorgnis, dass sich das in der weiterführenden Schule vielleicht ändern werde, wenn die Kinder in der Pubertät sind und verschiedene Lehrkräfte haben.

Welche Möglichkeiten haben besorgte Eltern bei der Auswahl einer sicheren Schule, wie können sie Einfluss nehmen auf den Umgang der Schule mit LSBT-Themen, im Lehrplan, in der schulischen Umgebung, im Selbstverständnis oder bei Methoden zur Aktivierung von Respekt auch für sexuelle Vielfalt bei Lehrenden und Lernenden? weiter…

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Coming-out mit fresh-Südhessen

Jung, auf dem Land und schwul, bisexuell oder lesbisch? Was nun? Warten, dass man alt genug wird, um in die nächste Großstadt zu ziehen? Und bis dahin? Nur das Internet, um an- dere Schwule und Lesben kennenzulernen, die mög- licherweise kilometerweit weg wohnen? Und was, wenn man gar nicht wo- anders leben möchte? Jugendliche in Südhessen müssen weder warten, noch allein bleiben. Denn dort gibt es LSVD-fresh. weiter…

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Fehlerhaftes Lehrmaterial

Schulbücher schweigen zu Homosexualität

Auf dem Schulhof und im Sport hört man es oft: „schwul“. Schwul ist Dies oder Das, ein beliebtes Schimpfwort, das Homosexualität immer wieder zum Subthema macht. Im offiziellen Teil, dem Unterricht, wird das Thema gleichgeschlechtliche Lebensweisen dagegen kaum aufgegriffen. Die Lehrerinnen und Lehrer sind häufig überfordert und ungenügend ausgebildet, um den täglichen antihomosexuellen Ritualen etwas entgegen zu setzen.

Viele größere Städte haben inzwischen Projekte und Beratungsangebote für junge Lesben, Schwule und transgeschlechtliche Menschen. Stichworte wie Akzeptanz, Diversity und Menschenrechtsbildung stehen für ein beachtliches Programm der Aufklärungsarbeit. weiter…

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Bambi für Bushido?

Keine Ehrung für Gewaltverherrlichung

Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) protestiert dagegen, dass der Burda-Verlag dem erklärten Homosexuellenfeind Bushido den Bambi 2011 in der Kategorie Integration  verleihen will. Burda leistet sich damit einen krassen Missgriff. Bushido hetzt seit Jahren gegen Homosexuelle und ruft in Liedtexten unverblümt zur Gewalt gegen Schwule auf. Ist Burda blind gegenüber Hasstexten und Gewaltaufrufe, wenn sie sich gegen Schwule richten?

In der Begründung des Verlages heißt es, der Musiker setze sich ein „gegen Gewalt und für ein respektvolles Miteinander“. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht. weiter…

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