Posts Tagged ‘Sachsen’

LSBTI-Geflüchtete stärken

Die Beratungsstelle des LSVD Sachsen

Foto: LSVDSeit Juli 2016 unterstützt der LSVD Sachsen mit dem Chemnitzer „Information Center for LGBTI Refugees“ LSBTI-Geflüchtete in Südwest- und Mittelsachsen. Das Zentrum ist Teil des sachsenweiten Beratungsnetzwerks mit Standorten in Leipzig, Dresden und Chemnitz. Projektmitarbeitende Cosima Winifred Lambrecht berät LSBTI- Geflüchtete im Asylverfahren, hilft bei Diskriminierung und Anfeindungen in den Unterkünften und unterstützt bei alltäglichen Herausforderungen. Möglich macht das eine Förderung des Sächsischen Staatsministeriums für Integration und Gleichstellung.

Die Asylsuchenden können sich telefonisch, per Mail oder auch persönlich bei Winifred melden. Im Kontakt steht sie derzeit mit Geflüchteten aus Venezuela, Marokko, dem Irak, aus dem Libanon und aus Aserbaidschan.
Darüber hinaus sensibilisiert die Beratungsstelle Mitarbeitende der Flüchtlingshilfe zum Thema „LSBTI & Flucht“. Mit gezielten Informationen und Handlungsempfehlungen wird Regenbogenkompetenz vermittelt.

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Ich wähle gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt

LSVD beim CSD in Sachsen

Politik hat die Aufgabe, ein diskriminierungsfreies Lebensumfeld für alle zu schaffen. Sie muss es allen Menschen garantieren können, zu jederzeit, an jedem Ort und ohne Angst vor Anfeindung verschieden sein zu können; sei es in der Schule, im Sportverein, im Pflegeheim, im öffentlichen Raum oder am Arbeitsplatz. Unter dem Motto „Blockaden brechen – Respekt wählen! Gemeinsam für Freiheit und gleiche Rechte“ erhebt der LSVD sieben Forderungen zur Bundestagswahl 2017: www.lsvd.de/btw2017

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Ich wähle gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt

LSVD beim CSD in Pirna

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Mit Ballons und vielfältigen Aktionen gegen Homo- und Transphobie

Impr9. Rainbowflash Hamburg 2017 ©LSVD Hamburgessionen und Eindrücke vom Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) 2017

 

 

 

 

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„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Und alle Menschen haben ein Recht darauf zu Leben und zu Lieben.“

Chemnitzer Gedenkfeier für die Opfer des NationalsozialismusDokumentation der Rede von Tom Haus, Landesvorstand des LSVD Sachsen, anlässlich der Chemnitzer Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Stadträt*Innen, meine Damen und Herren, liebe Freund*innen,

heute gedenken wir aller Opfer des Nationalsozialismus: der Opfer des Holocausts an den europäischen Juden, der Opfer des Völkermordes an Sinti und Roma und wir gedenken der Menschen, die als politische Gegner, als Homosexuelle oder aus vielen anderen Gründen verfolgt, eingesperrt und ermordet wurden. Wir sind hier, um die Erinnerung an das Unrecht wachzuhalten, die Erinnerung daran, wie Menschen ab 1933 entrechtet wurden.
Wir erinnern daran, dass die Lebenswelten von Lesben und Schwulen radikal zerschlagen wurden. Wir erinnern an das Auslöschen der Vereine, an das Verbot der Zeitschriften. Wir erinnern an Razzien, an Denunziationen, an die Verschärfung des § 175, an zehntausende Strafprozesse gegen schwule Männer. Und wir erinnern an Zuchthaus, an KZ, an den Rosa Winkel, an Folter, an grauenvolle pseudomedizinische Versuche, an Zwangskastrationen und an tausendfaches Morden. weiter…

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Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT)

Tausende von Luftballons mit Botschaften gegen Hass und Ausgrenzung machen am 17. Mai, am IDAHOT deutlich , dass Gewalt und Vorurteile gegenüber LSBTI keinen Platz in einer demokratischen und offenen Gesellschaft haben sollten. Die Landesverbände des LSVD haben zusammen mit vielen weiteren Unterstützer_innen auch 2016 wieder viele Aktionen zum IDAHOT veranstaltet und koordiniert.

Nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie engagiert umsetzen – LSVD-Pressemeldung zum IDAHOT

Mit Luftballons für Vielfalt, gleiche Rechte und Respekt – Aktionen der LSVD-Landesverbände

 

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Christopher-Street Day 2015 in Sachsen

13. Juni 2015 – CSD Chemnitz „Auch wir können Familie“

18. Juli 2015 – CSD Leipzig „Du, ich, wir sind HomoSapiens“

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LSVD bringt frischen Wind

Neue Bundesländer bekommen Aktionspläne gegen Homo-und Transphobie

René Mertens, Bund-Länder-Koordination - Foto: LSVDAktionspläne gegen Homo- und Transphobie gehören zu den Hauptforderungen des LSVD. Wie wichtig solche Pläne sind, zeigen die abstrus geführten Diskussionen von CDU / CSU, AfD oder „Besorgten Eltern“, die Akzeptanz von Vielfalt als „Frühsexualisierung“ diffamieren, oder die dubiosen Machenschaften sogenannter „Homo-Heiler.“

Nachdem Berlin, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen Aktionspläne bereits etabliert haben und in Baden-Württemberg, Hessen und Bremen die Umsetzung bevor steht, ziehen auch die Landesregierungen zwischen Ostsee und Thüringer Wald nach.

 

Wo bleibt Brandenburg?

In Mecklenburg-Vorpommern haben Politik und Community 2014 begonnen, den „Landesaktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalten“ mit Leben zu füllen. Der LSVD-Landesverband übernahm die hauptamtliche Koordination und bereitet nun mit dem zuständigen Ministerium die Umsetzung vor. weiter…

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Mit Luftballons gegen Homo- und Transphobie

Fotos vom Rainbowflash 2015

Kundgebung und Mitmachaktion „Mit Vielfalt gegen Homophobie und Transphobie“ des LSVD Berlin-Brandenburg auf dem Berliner Wittenbergplatz

Sachsenweiter Rainbowflash in Dresden am Goldenen Reiter

Rainbowflash des LSVD Hamburg am Michel – 1000 fliegende Botschaften gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie weiter…

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LSVD kickt gegen Rechts

Für ein offenes und demokratisches Dresden

Foto: LSVD Sachsen

Am 1. Juli 2009 wurde Marwa el-Sherbini im Dresdner Landgericht ermordet. Sie war
als Zeugin geladen, um zu berichten, wie der Angeklagte sie 2008 wegen ihres Kopftuchs auf einem Spielplatz rassistisch und islamfeindlich beleidigt hatte. Als die 29jährige Ägypterin nach ihrer Aussage den Gerichtssaal verlassen wollte, wurde sie vom Angeklagten attackiert und erstochen. Ihr ebenfalls anwesender Ehemann eilte ihr zur Hilfe und wurde durch drei Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Zudem wurde er von einem Polizisten angeschossen, der ihn für den Angreifer hielt. Der Mord an Marwa el-Sherbini schockierte, gleichzeitig ignorierten Medien und Politik den islamophoben Hintergrund weitgehend. Einig war man sich jedoch darin, ihrer zu gedenken und mehr für eine offenere Gesellschaft zu tun. weiter…

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