Posts Tagged ‘Sachsen’

„Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Und alle Menschen haben ein Recht darauf zu Leben und zu Lieben.“

Chemnitzer Gedenkfeier für die Opfer des NationalsozialismusDokumentation der Rede von Tom Haus, Landesvorstand des LSVD Sachsen, anlässlich der Chemnitzer Gedenkfeier für die Opfer des Nationalsozialismus

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Stadträt*Innen, meine Damen und Herren, liebe Freund*innen,

heute gedenken wir aller Opfer des Nationalsozialismus: der Opfer des Holocausts an den europäischen Juden, der Opfer des Völkermordes an Sinti und Roma und wir gedenken der Menschen, die als politische Gegner, als Homosexuelle oder aus vielen anderen Gründen verfolgt, eingesperrt und ermordet wurden. Wir sind hier, um die Erinnerung an das Unrecht wachzuhalten, die Erinnerung daran, wie Menschen ab 1933 entrechtet wurden.
Wir erinnern daran, dass die Lebenswelten von Lesben und Schwulen radikal zerschlagen wurden. Wir erinnern an das Auslöschen der Vereine, an das Verbot der Zeitschriften. Wir erinnern an Razzien, an Denunziationen, an die Verschärfung des § 175, an zehntausende Strafprozesse gegen schwule Männer. Und wir erinnern an Zuchthaus, an KZ, an den Rosa Winkel, an Folter, an grauenvolle pseudomedizinische Versuche, an Zwangskastrationen und an tausendfaches Morden. weiter…

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Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT)

Tausende von Luftballons mit Botschaften gegen Hass und Ausgrenzung machen am 17. Mai, am IDAHOT deutlich , dass Gewalt und Vorurteile gegenüber LSBTI keinen Platz in einer demokratischen und offenen Gesellschaft haben sollten. Die Landesverbände des LSVD haben zusammen mit vielen weiteren Unterstützer_innen auch 2016 wieder viele Aktionen zum IDAHOT veranstaltet und koordiniert.

Nationalen Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie engagiert umsetzen – LSVD-Pressemeldung zum IDAHOT

Mit Luftballons für Vielfalt, gleiche Rechte und Respekt – Aktionen der LSVD-Landesverbände

 

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Christopher-Street Day 2015 in Sachsen

13. Juni 2015 – CSD Chemnitz „Auch wir können Familie“

18. Juli 2015 – CSD Leipzig „Du, ich, wir sind HomoSapiens“

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LSVD bringt frischen Wind

Neue Bundesländer bekommen Aktionspläne gegen Homo-und Transphobie

René Mertens, Bund-Länder-Koordination - Foto: LSVDAktionspläne gegen Homo- und Transphobie gehören zu den Hauptforderungen des LSVD. Wie wichtig solche Pläne sind, zeigen die abstrus geführten Diskussionen von CDU / CSU, AfD oder „Besorgten Eltern“, die Akzeptanz von Vielfalt als „Frühsexualisierung“ diffamieren, oder die dubiosen Machenschaften sogenannter „Homo-Heiler.“

Nachdem Berlin, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen Aktionspläne bereits etabliert haben und in Baden-Württemberg, Hessen und Bremen die Umsetzung bevor steht, ziehen auch die Landesregierungen zwischen Ostsee und Thüringer Wald nach.

 

Wo bleibt Brandenburg?

In Mecklenburg-Vorpommern haben Politik und Community 2014 begonnen, den „Landesaktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalten“ mit Leben zu füllen. Der LSVD-Landesverband übernahm die hauptamtliche Koordination und bereitet nun mit dem zuständigen Ministerium die Umsetzung vor. weiter…

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Mit Luftballons gegen Homo- und Transphobie

Fotos vom Rainbowflash 2015

Kundgebung und Mitmachaktion „Mit Vielfalt gegen Homophobie und Transphobie“ des LSVD Berlin-Brandenburg auf dem Berliner Wittenbergplatz

Sachsenweiter Rainbowflash in Dresden am Goldenen Reiter

Rainbowflash des LSVD Hamburg am Michel – 1000 fliegende Botschaften gegen Homophobie, Transphobie und Biphobie weiter…

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LSVD kickt gegen Rechts

Für ein offenes und demokratisches Dresden

Foto: LSVD Sachsen

Am 1. Juli 2009 wurde Marwa el-Sherbini im Dresdner Landgericht ermordet. Sie war
als Zeugin geladen, um zu berichten, wie der Angeklagte sie 2008 wegen ihres Kopftuchs auf einem Spielplatz rassistisch und islamfeindlich beleidigt hatte. Als die 29jährige Ägypterin nach ihrer Aussage den Gerichtssaal verlassen wollte, wurde sie vom Angeklagten attackiert und erstochen. Ihr ebenfalls anwesender Ehemann eilte ihr zur Hilfe und wurde durch drei Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Zudem wurde er von einem Polizisten angeschossen, der ihn für den Angreifer hielt. Der Mord an Marwa el-Sherbini schockierte, gleichzeitig ignorierten Medien und Politik den islamophoben Hintergrund weitgehend. Einig war man sich jedoch darin, ihrer zu gedenken und mehr für eine offenere Gesellschaft zu tun. weiter…

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LSVD beim Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie

LSVD-Pressemeldung zum IDAHOT

Übersicht über die Aktionen der LSVD-Landesverbände

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Rainbowflashs gegen Homo- und Transphobie

Rainbowflash_HamburgZum internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie am 17. Mai 2014 finden weltweit zahlreiche Aktionen und Veranstaltungen statt. Auch die LSVD-Landesverbände sind an vielen Orten in Deutschland mit aktiv.

Am 17. Mai 1990 hat die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen. Homosexualität gilt seitdem auch offiziell nicht mehr als Krankheit.

 

LSVD Baden-Württemberg

LSVD Berlin-Brandenburg

LSVD Hamburg

LSVD Mecklenburg-Vorpommern

LSVD Niedersachsen-Bremen

LSVD Nordrhein-Westfalen

LSVD Rheinland-Pfalz

LSVD Saar

LSVD Sachsen

LSVD Sachsen-Anhalt

 

Fotogalerie

LSVD-Pressemeldung zum IDAHOT

 

Markus Ulrich
LSVD-Bundesverband

 

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Homophobie – nein, danke!

Protest gegen Compact-Konferenz

Vergangenes Wochenende fand in Schkeuditz bei Leipzig unter dem Motto „Für die Zukunft der Familie“ ein homophobeHartmut Rus bei der NoCompact-Gegenkonferenz an der Leipziger Unir Kongress des rechtspopulistischen Compact-Magazins statt. Eingeladen waren dafür unter anderem die russische Duma-Abgeordnete Elina Misulina, Urheberin des berüchtigten Antihomo-sexualitätsgesetzes, sowie Beatrice Bourgès, französische Front-kämpferin und Anheizerin gegen die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule. Damit ließ sich bereits im Vorfeld erahnen, welche undemokratischen wie gefährlichen Parolen dort ein Forum geboten werden sollte. Das durfte nicht unwidersprochen bleiben. Daher schloss sich der LSVD Sachsen dem Protestbündnis NoCompact an und beteiligte sich an den zahlreichen Gegenaktionen zum Kongress.

Mit zwei Workshops an der Universität Leipzig am Vorabend der Konferenz gab LSVD-Landesvorstand Hartmut Rus den knapp 500 Teilnehmenden Einblicke in die verworrenen Logiken von Homoheilungsversuchen und ihre Auswirkungen auf Politik, die Täter und deren Leidtragenden. Die absurde und doch gefährliche Annahme, dass sich Homosexualität verhindern oder heilen ließe, steckt letztlich auch hinter dem russischen Verbot; anders als negativ über Lesben und Schwule zu berichten. weiter…

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Souverän für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt

Aktionsbündnis No Compact unterstützen und am Protest teilnehmen

Die Compact-Konferenz in Schkeuditz bei Leipzig am kommenden Wochenende wird homophoben und rechtspopulistischen Positionen eine Plattform bieten. Diese dürfen nicht unwidersprochen blnocompacteiben, sondern müssen als das entlarvt werden, was sie sind –undemokratisch, gefährlich und minderheitenfeindlich. Daher unterstützen wir das Aktionsbündnis No Compact.

Der LSVD Sachsen beteiligt sich mit zwei Workshops an der Gegenkonferenz in der Universität Leipzig, um über die Ideologien und Funktionsweisen einer rechtspopulistischen Lobby aufzuklären, die unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit offen zu Ausgrenzung und Diskriminierung aufruft. Wir rufen auch dazu auf, sich den Protesten in Schkeuditz am Tag der Veranstaltung und auf dem Leipziger Augustusplatz anzuschließen. Machen wir souverän deutlich, dass Homophobie und Rechtspopulismus in der heutigen Gesellschaft nichts zu suchen haben. weiter…

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