Posts Tagged ‘Saarland’

Gemeinsam für Vielfalt und Respekt

LSVD-Bund-Länder-Treffen 2017 in Würzburg

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Ich wähle gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt

Fotokampagne des LSVD zur Bundestagswahl 2017 beim CSD SaarLorLux

Politik hat die Aufgabe, ein diskriminierungsfreies Lebensumfeld für alle zu schaffen. Sie muss es allen Menschen garantieren können, zu jederzeit, an jedem Ort und ohne Angst vor Anfeindung verschieden sein zu können; sei es in der Schule, im Sportverein, im Pflegeheim, im öffentlichen Raum oder am Arbeitsplatz. Unter dem Motto „Blockaden brechen – Respekt wählen! Gemeinsam für Freiheit und gleiche Rechte“ erhebt der LSVD sieben Forderungen zur Bundestagswahl 2017: www.lsvd.de/btw2017

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Pride! Pride! Pride!

Eindrücke vom CSD SaarLorLux 2017 und vom Cologne Pride 2017

 

CSD SaarLorLux des LSVD Saar – 30.06.02.07.2017

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Frühlingsempfang im LSVD Saar mit prominenten Vertreter*innen aus der Bundes- und Landespolitik

Frühlingsempfang beim LSVD Saar © LSVD SaarÜber alle Parteigrenzen hinweg wurde diskutiert u. a. über die Eheöffnung, Erweiterung des Grundgesetzes(3+) zum Schutz der sexuellen Identität und über die Fortschritte in der Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlich Liebenden, in den letzten Jahren, im Saarland. weiter…

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Für Öffnung der Ehe – auch im Bundestag

ElkElke Ferner zu Besuch beim LSVD Saar - © LSVD Saare Ferner zu Besuch beim LSVD Saar

„Wenn es eine Initiative aus dem Parlament selbst zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare gibt, werde ich dies unterstützen“, mit diesem Statement begann Elke Ferner; Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Gespräch mit dem LSVD Saar im Checkpoint.

Elke Ferner setzt sich schon längere Zeit für die Freigabe der Abstimmung als Gewissensentscheidung für alle Bundestagsabgeordneten ein. So ging auf ihr Engagement auch ein Antrag der saarländischen SPD, verabschiedet auf dem SPD Landesparteitag, zurück, der den Bundesparteitag 2015 aufforderte, die noch ausstehende Abstimmung im Bundestag zur Öffnung der Ehe für die SPD freizugeben. Die Abgeordneten sollten die Möglichkeit haben in dieser Frage nach ihrem Gewissen zu entscheiden. Leider wurde dieser Antrag auf dem Parteitag 2015 aus Zeitgründen nicht behandelt. weiter…

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Schule als Ort für Respekt und Vielfalt

Schule - Grafik: LSVDAlle Kinder und Jugendlichen stärken

Gesellschaftliche Vielfalt gehört zum heutigen Alltag und Schule muss darauf vorbereiten. Das ist originärer Bestandteil ihres Bildungsauftrags, damit Kinder und Jugendliche ein positives und akzeptierendes Selbstbild entwickeln und sich gegen Diskriminierungen behaupten können. Gelingen kann dies nur, wenn auch über die Vielfalt sexueller und geschlechtlicher Identitäten sachlich und angemessen informiert wird. Lehrkräfte und schulisches Personal können dazu ihren Beitrag leisten.

Doch kaum ein Thema rund um die Gleichstellung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Inter* (LSBTI) wird so heiß diskutiert wie ihre Repräsentanz in Schulen. Von Lehrplänen über Unterrichtsmaterialien bis zu außerschulischen Bildungsprojekten sind Gleichstellungsthemen im Fokus – zustimmend ebenso wie ablehnend. Tatsächlich ist Schule nicht das erste Feld, in dem dies so ist. Von der Abschaffung des § 175 über die Akzeptanz vielfältiger Familienformen bis zur Diskussion zur Öffnung der Ehe gab und gibt es Auseinandersetzungen. Der LSVD hat sich in all diesen Feldern klar positioniert und nach außen wie nach innen deutlich gemacht, dass wir Diskriminierung nirgendwo hinnehmen. weiter…

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Was ist Dir wichtig?

offenLSVD lädt zum Bürger/innendialog der Bundesregierung ein

Was macht Lebensqualität in Deutschland aus? Was bedeutet es, gut zu leben? Offen und sichtbar? Angst- und diskriminierungsfrei? Selbstbewusst und selbstverständlich? Wie kann das aussehen und was gehört dazu? Welche Wünsche und Erwartungen haben insbesondere Lesben, Schwulen, Bisexuellen, inter- und transgeschlechtlichen Menschen von einem guten Leben? Welche Themen liegen ihnen am Herzen? Um diese Fragen zu diskutieren, lädt der LSVD zu vier Workshops ein.

Wir beteiligen uns damit an dem von der Bundesregierung initiierten Bürger/innendialog. Denn wir meinen: Lesben, Schwule, Bisexuelle, inter- und transgeschlechtliche Menschen haben der Bundesregierung viel mitzuteilen, welche Reformen für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt gutes Lebens befördern können. Alle Veranstaltungen gehören zu den 100 Veranstaltungen, bei denen die Moderation und das Protokoll durch das Bundeskanzleramt gestellt werden. weiter…

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Saarbrücker Appell

Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (c) Landeshauptstadt SaarbrückenMit dem Saarbrücker Appell bittet der LSVD Saar den Bischof von Trier, Herrn Dr. Stephan Ackermann, öffentlich zu erklären, dass in seinem Bistum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der katholischen Kirche wegen Eingehung einer Eingetragenen Partnerschaft nicht länger eine Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses befürchten müssen. Dies sollte in jedem Fall für Beschäftigte in Krankenhäusern, Kindergärten, Bildungseinrichtungen, also in nicht verkündenden Berufen, gelten. Alle Fraktionen im Saarländischen Landtag und im Saarbrücker Stadtrat wurden über den Appell informiert. Wir dokumentieren den Brief der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz an den Bischof Dr. Stephan Ackermann, mit dem sie den Appell unterstützt.

 

Sehr geehrter Herr Bischof Dr. Stephan Ackermann,

der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) Saar ist an mich mit der Frage herangetreten, ob ich den Saarbrücker Appell unterstütze. Auch Bürgermeister Ralf Latz wurde hierzu angefragt. Der LSVD macht mit diesem Appell auf die Problematik aufmerksam, dass Homosexuelle, die bei der katholischen Kirche in nicht verkündenden Berufen beschäftigt sind, nach Bekanntwerden einer eingetragenen Lebenspartnerschaft von Kündigung bedroht sein könnten.

Unabhängig von der Frage, ob es bereits zu faktischen Kündigungen gekommen ist oder nicht, schränkt das drohende Risiko einer Kündigung die Freiheitsgrade der Betroffenen ein. Sie internalisieren die Möglichkeit einer Kündigung und stellen ihr Verhalten darauf ein. Mit anderen Worten: Sie können nicht zu ihrer sexuellen Identität und ihrer Partnerin oder ihrem Partner stehen. Darin sehe ich einen Widerspruch zum Prinzip des gleichberechtigten Zusammenlebens. weiter…

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Katholische Kirche und Homosexualität

Bischof Ackermann in SaarbrückenLSVD trifft Bischof Dr. Ackermann

In seiner Veranstaltungsreihe „Wessen Segen brauchen wir?“ hatte der LSVD Saar auch den Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Saarbrücker Congresshalle eingeladen. Vor dem letzten Besuch von Papst Benedikt XVI. hatte ein Gespräch des LSVD Berlin-Brandenburg mit dem Berliner Bischof Rainer Maria Woelki noch hinter verschlossenen Türen im kleinen Kreis stattgefunden. Dies war nun die erste öffentliche Diskussionsveranstaltung.

Schon im Vorfeld hat diese Veranstaltung für große Aufmerksamkeit gesorgt. Der Bischof traut sich was, der hat Mut, der kann doch da keinen Blumentopf gewinnen, so die Reaktionen. Sehr wenige hatten damit gerechnet, dass Bischof Ackermann die Einladung annehmen und wirklich kommen würde. Bei einem Besuch des LSVD-Landesvorstandes ein Jahr zuvor im Trierer Bistum wurde das „Date mit dem Bischof“ abgesprochen.

Über 150 Interessierte kamen dann tatsächlich, darunter auch zahlreiche Journalisten und Journalistinnen von Lokalmedien bis hin zur dpa, dem Evangelischen Pressedienst und der Katholischen Nachrichtenagentur. Moderiert wurde die Veranstaltung sachlich, engagiert, aber auch witzig und unterhaltend vom Journalisten Christian Langhorst, der auch dem Vorstand des LSVD Saar angehört.

Die frohe Botschaft kam kurz vorm Schluss: Niemand könne sich für die „Homoheilung“ auf die katholische Kirche berufen. Homosexualität sei auch für die Kirche keine Krankheit. Das sei nicht nur seine Meinung, sondern es gebe „keine amtliche Rückendeckung für Homoheilung“. Die katholische Kirche und ihre Angestellten treten Homo-, Trans- und Intersexuellen „mit Respekt und Wertschätzung, nicht ablehnend“ gegenüber. Getroffene Hunde bellten schon am nächsten Tag im Netz: Der Bischof würde ihre Arbeit nicht unterstützen, Homosexuelle auf den erwünschten Weg zur Heterosexualität zu bringen. Da haben sie recht. Es gibt nach Bischof Ackermann nichts zu heilen: „Ich muss meine sexuelle Identität annehmen, wie immer sie auch aussehen mag.“ Eigentlich nur eine Selbstverständlichkeit, aber von Bischöfen bislang selten zu Gehör gebracht.

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Ermutigende Offenheit im Saarland

 Respekt für Vielfalt gehört zum Bildungsauftrag

Veranstaltungsplakat: Deutsch-Mathe-HomosexualitätF  ür uns vom LSVD Saar hat sich ein Kreis geschlossen, als im März der Sexualpädagoge Prof. Stefan Timmermanns im Ministerium für Bildung und Kultur vor vollem Haus darüber sprach, wie Homophobie im schulischen Kontext nachhaltig bekämpft werden kann. Denn bereits 2006 auf dem LSVD-Verbandstag berichtete er über die bisweilen dramatischen Coming-out-Erfahrungen von Jugendlichen. Von den wenigsten wurde die Schule als Ort der Unterstützung erfahren. Mobbing durch Mitschülerinnen und Mitschüler, hilflose Lehrkräfte und die Ignoranz oder Abwertung von nicht-heterosexuellen Lebensweisen gehörten zum schulischen Alltag. Sein Fazit: Aufklärung schafft Akzeptanz. Gleichgeschlechtliche Lebensweisen müssen verstärkt in Gesellschaft und vor allem aber der Schule thematisiert werden. Dabei zählte er auch auf die Arbeit des LSVD. Das hat uns damals tief beeindruckt und so setzten wir einen unserer Schwerpunkte auf diesen Themenkomplex. Heute können wir die Erfolge vorweisen. weiter…

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