Posts Tagged ‘Bildung’

Befürwortete Gleichstellung, gefühlte Distanz

Ergebnisse einer Studie zu Bevölkerungseinstellungen

Zum Auftakt ihres Themenjahres „Gleiches Recht für jede Liebe“ hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes am 12.01.2017 erste Ergebnisse einer Studie über die Einstellungen der Bevölkerung gegenüber Lesben, Schwulen und Bisexuellen vorgestellt.

 

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Homo- und Transphobie den Kampf ansagen

Für einen wirksamen Aktionsplan

lsvd Günter DworekHomophobe und transphobe Stimmen werden wieder lautstärker. Sie sprechen Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI) gleiche Rechte ab und möchten uns aus dem öffentlichen Leben drängen.

Im Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD war 2013 vereinbart worden: „Wir verurteilen Homophobie und Transphobie und werden entschieden dagegen vorgehen. Wir werden den „Nationalen Aktionsplan der Bundesrepublik Deutschland zur Bekämpfung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und darauf bezogene Intoleranz“ um das Thema Homo- und Transphobie erweitern.“

Über zwei Jahre ist nichts passiert. Jetzt kommt möglicherweise etwas Fahrt in die Sache. Laut Auskunft des Bundesinnenministeriums soll 2016 die Überarbeitung und Ergänzung des bestehenden Aktionsplanes gegen Rassismus (NAP) in Angriff genommen werden, um Anfang 2017 einen Beschluss im Bundeskabinett
herbeizuführen. weiter…

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Respekt statt Ressentiment

Videodokumentation des Kongresses „Respekt statt Ressentiment – Strategien gegen die neue Welle von Homo- und Transphobie “

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Kongress „Respekt statt Ressentiment!“

Kongress "Respekt statt Ressentiment" (c) LSVD / Caro KadatzÜber Strategien gegen die neue Welle von Homo- und Transphobie – ein Veranstaltungsbericht

In jahrzehntelangen Kämpfen wurden Fortschritte bei der rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Akzeptanz von Lesben und Schwulen erreicht. Diese positive Grundstimmung erweist sich derzeit jedoch als brüchig. Antifeministische und religiös fundamentalistische Strömungen verbinden sich aktuell mit homo- und transphoben Einstellungen, die auch in der „Mitte der Gesellschaft“ vertreten werden. So entstehen Anschlüsse an die Rhetorik rechtspopulistischer und rechtsextremer Lager. Die Entwicklung von Strategien gegen diese neue Welle von Homo- und Transphobie stand im Mittelpunkt eines Kongresses, den der LSVD zusammen mit der Amadeu-Antonio-Stiftung am 10. Juni in der Berliner Werkstatt der Kulturen veranstaltet hat. Unterstützt wurde der Kongress durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ). weiter…

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Familienvielfalt als Unterrichtsthema? – Na klar!

Regenbogenfamilien als Schulprojekt an der Gutenbergschule in Frankfurt

Schüler und Schülerinnen aus Frankfurt machen es vor. Sie zeigen, wie einfach es sein kann Themen zur sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt in den Schulunterricht zu integrieren. Abdalla Mohamed, Mandy Witzel, Laura Prosig und Laura Uckermann aus der Klasse© Abdalla Mohamed, Mandy Witzel, Laura Prosig, Laura Uckermann  11FM3 der Gutenbergschule in Frankfurt sollten im Fach Politik und Wirtschaft eine politische Aussage entwickeln und ein passendes Plakat zu ihrem Slogan entwerfen.

„Wir haben uns für das Thema Regenbogenfamilie – Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare entschieden. Das Thema betrifft uns zum Teil und es liegt uns am Herzen, die Gesellschaft darauf aufmerksam zu machen. Das Thema Adoption für gleichgeschlechtliche Partner ist stets aktuell und in den Medien vertreten. Uns interessiert dieses Anliegen sehr und wir haben eine klare Meinung dazu. Unser Ziel ist es, die Gesellschaft darauf aufmerksam zu machen, dass gleichgeschlechtliche Paare auch den Wunsch haben, Kinder großziehen zu dürfen und als vollwertige Familie anerkannt zu werden. “, erklären die Schüler/innen die Wahl ihres Projektthemas. weiter…

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Schon in der Schule Vielfalt und Respekt vermitteln

Prof. Harald Stumpe (Hochschule Merseburg) (c) LSVD / KongressBericht aus dem Forum 5 des Kongresses „Respekt statt Ressentiment“

Wie in den Jahren der sogenannten Studentenrevolte, bringt die Bildungspolitik wieder Menschen auf die Straße. Anders als die mitunter utopisch emanzipatorischen Kräfte der 1968er, sind es heute auf den Straßen von Stuttgart bis Dresden nicht Menschen, die einer besseren Zukunft entgegen marschieren wollen. Es sind vielmehr anti-aufklärerische Kräfte, die glauben, das erstrebenswerte „Goldene Zeitalter“ liege in der Wiederherstellung einer idealisierten Vergangenheit, in der eine vermeintliche Einheit von Volk, Familie und Religion angeblich höchste Lebensqualität gesichert hat. Ihr Protest richtet sich gegen die komplexe Realität eines pluralistischen Zusammenlebens, das nach Maßgabe einer modernen Verfassung, der Würde des Individuums und gegenseitiger Verantwortungsübernahme über die engeren Familienbande hinaus zu gestalten ist. Der gefährlichen Illusion einer homogenen, heteronormativen „Volksgemeinschaft“ müssen die Verteidiger/innen der offenen Gesellschaft selbstbewusst entgegentreten. weiter…

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Was heißt hier Lesbe, was heißt hier schwul?“ Niemand darf gemobbt werden – auch an Grundschulen nicht!

Handreichung für die Grundschule gegen Mobbing

Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie

Die meisten Mädchen verlieben sich in Jungs. Die meisten Jungs verlieben sich in Mädchen. Es gibt aber auch Jungs, die verlieben sich in Jungs. Dann gibt es Jungen und Mädchen, die sich immer anders verlieben, mal in Jungs und mal in Mädchen. Und Mädchen, die sich immer in Mädchen verlieben…“ – Kinder sind vielfältig, genau wie unsere Gesellschaft auch.

Das Antidiskriminierungsprojekt „Schule der Vielfalt – Schule ohne Homophobie“ hat zusammen mit dem LSVD Nordrhein-Westfalen anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo- und Transphobie eine Handreichung für die Grundschule gegen Mobbing veröffentlicht. „Was heißt hier Lesbe, was heißt hier schwul?“ – Informationen und Tipps für Schülerinnen und Schüler der Grundschule“ basiert auf einer Broschüre des LSVD Berlin-Brandenburgs.

Das Verständnis für Menschen mit anderen Lebensentwürfen kann nicht früh genug beginnen. Nur dann kann sich das selbstverständliche Zusammenleben von homosexuellen und heterosexuellen Menschen entwickeln. Daher unterstützen wir dieses Faltblatt als einen wichtigen Beitrag zur Antidiskriminierungsarbeit und hoffen, dass diese Publikation oft nachgefragt wird“, erklärt LSVD Landessprecher Frank Bauer. weiter…

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LSVD-Perspektive 2020: Akzeptanz ohne Aber

AkzeptanzOhne AberGleichstellung durchsetzen, Homo- und Transphobie zurückdrängen, Vielfalt weiterdenken

I. Was wir in den nächsten 5 Jahren alles durchsetzen wollen
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) will sein volles Programm umsetzen: Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt in allen Lebensbereichen. Alle Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI) sollen ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes Leben in einer vielfältigen, freien, offenen und demokratischen Gesellschaft führen können. Auf dem Weg dorthin nimmt sich der LSVD für die nächsten fünf Jahre insbesondere fünf Ziele vor:
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Kieler Christian-Albrechts-Universität tritt gegen Homophobie ein

Lübecker Erklärung für Akzeptanz und Respekt unterzeichnet

Homophobie geht uns alle an. Sie zu bekämpfen, ist die Pflicht der ganzen Gesellschaft. Daher ist das Ziel des schleswig-holsteinischen Bündnisses gegen Homophobie  Verbände, Unternehmen und Vereine für eine gleichberechtigte Gesellschaft mit ins Boot zu holen. Mit der Unterzeichnung der „Lübecker Erklärung“ durch die Vizepräsidentin der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Professorin Anja Pistor-Hatam, am 2. März 2015 stellt sich nun auch die größte Universität des Nordens an die Seite von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender und trat dem vom LSVD Schleswig-Holstein getragenen Bündnis bei.

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