Posts Tagged ‘Afrika’

Es ist eine Bewegung entstanden…“

Dawn Cavanagh, Geschäftsführerin von CAL beim LSVD (August 2015)Masakhane — Der Projektbesuch bei der Coalition of African Lesbians in Südafrika und Botswana
 
Seit 2014 läuft das Projekt Masakhane zur Stärkung von Lesben, Bi und Trans* im südlichen Afrika. Finanziert wird dieses Vorzeigeprojekt vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und von filia. Die Coalition of African Lesbians (CAL) führt das Projekt unter Leitung vom LSVD und filia durch. Vom 14. bis 25. Juni reisten Uta Schwenke (Bundesvorstandsfrau beim LSVD) und Sonja Schelper (filia-Geschäftsführerin) nach Südafrika und Botswana, um sich über die Ergebnisse des nun bald endenden Projektes zu informieren.

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Cultures of acceptance – On the roles of (Diaspora) literature

Olumide Popoola and Elnathan John in Berlin

Artikel auf Deutsch

Olumide Popoola, a German-Nigerian author and performer, has just returned from a reading tour in Nigeria to present her new book When We Speak of Nothing.

Olumide Popoola and Elnathan John at Afrika-Haus Berlin, photo: Afrika-HausPopoola’s novel tells the story of Karl, a young black Londoner, who travels to Nigeria for the first time at the age of 18 to visit his father, whom he has never met, in Port Harcourt. Karl is a trans man whose passport still shows the sex he was assigned at birth. In Port Harcourt he gets a serious case of culture shock, remains much longer than planned, falls in love, and loses contact with his best friend Abu in London. It is a novel about friendship and what it means to grow up black in London today. weiter…

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Strategien gegen Homo- und Transphobie in Nigeria

Crossings and Alliances mit Elnathan John und Olumide Popoola

Elnathan John, Autor von „An einem Dienstag geboren“ und Olumide Popoola, Autorin von „When we speak of Nothing“ diskutierten am 07.12.2017 im Berliner Afrikahaus über Möglichkeiten, sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Lesben und Schwulen und von transgeschlechtlichen  Menschen in Nigeria einzusetzen. Eine Veranstaltung der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation dem Afrika-Haus Berlin und InterKontinental, Agentur für afrikanische Literatur im Rahmen der Reihe „Crossings & Alliances”.

Blog Artikel (Deutsch)

Crossings & Alliances with Elnathan John and Olumide Popoola

Elnathan John, author of Born on a Tuesday, and Olumide Popoola, author of When We Speak of Nothing, discussed ways of helping to improve the situation of LGBT people in Nigeria at the Afrika-Haus in Berlin on 7 December 2017. The event was organized by the Hirschfeld-Eddy Foundation together with the Afrika-Haus Berlin and the InterKontinental agency for African literature, as part of the Crossings & Alliances series.

Blog article (English)

 

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Closing Space and the freedom of association

Video Message by Monica Tabengwa, Pan Africa ILGA on the LEGABIBO Botswana court case, other cases of freedom of association in Uganda, Kenya and Nigeria and on the importance of the right to register

Monica Tabengwa, Director of Pan Africa ILGA at the “Time to react” conference organized by Hirschfeld-Eddy-Foundation and the German Federal Foreign Office, in Berlin, 1  June 2017, read the full transcription:

Hi my name is Monica Tabengwa. I’m the director of Pan Africa ILGA. I come from Botswana. I’m a lawyer and my work, for all of my life I’ve been a human rights activist.

In particular I’ve worked with women’s rights and now I work with LGBTI rights. I worked in Botswana with an organisation called LEGABIBO, which is Lesbians, Gays and Bisexuals in Botswana. What I should tell you about Botswana is firstly, I mean you all know, they criminalise same-sex conduct. It’s important that you understand that same-sex conduct is not homosexuality that is criminalised. But of course people understand that differently. And so what you do get is that people think that being gay, lesbian, transgender is what is criminalised. And so because of that there are some issues where the LGBTI community is finding themselves being discriminated or their rights being violated because of the perception that their sexuality is criminalised. And one these is being able to register, being able to associate as a group, registrar society that works within Botswana for their rights. weiter…

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Weltweit für Würde und Respekt

Summit World Pride Madrid, 26.- 28. Juni 2017

Über 200 Aktivist*innen, Politiker*innen und Vertreter*innen aus den Bereichen Kultur, Bildung und Menschenrechte aus 45 Ländern und verschiedenen Weltregionen trafen sich im Rahmen des diesjährigen World Gay Pride zu einer dreitägigen Menschenrechtskonferenz in Madrid. Es ging um „LGBTQIA+ spezifische“ Themen und die Stärkung der weltweiten Bewegung. Zugleich hoben die Organisator*innen hervor, dass die Konferenz und der World Pride 40 Jahre nach den ersten LGBTQIA+ Protesten in Spanien, 20 Jahre nach der ersten Pride Veranstaltung und zehn Jahre nach dem ersten Madrider EuroPride stattfindet. Da Madrid als erste Hauptstadt der spanischsprachigen Welt einen World Pride ausrichtet, habe man einen besonderen Schwerpunkt der Konferenz auf die Länder Latein- und Zentralamerikas und der Karibik gelegt. weiter…

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Pride in Tunesien?

Tunis zu Gast in Köln © Hirschfeld-Eddy-StiftungLSBTIQ*-Menschenrechtsverteidiger*innen aus Tunis zu Gast in Köln

Die Hirschfeld-Eddy-Stiftung hat in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung e.V. zum ColognePride 2017 vier Menschenrechtsverteidiger*innen aus Tunis nach Köln eingeladen. Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion schilderten sie eindrucksvoll die schwierige menschenrechtliche Situation für LSBTIQ* in Tunesien. Sie berichteten aber auch über erste positive Entwicklungen in dem nordafrikanischen Land. In Köln nahmen sie an einer Konferenz mit lesbischen und queeren Aktivist*innen aus anderen Partnerstädten teil, hissten mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker die Regenbogenflagge am Rathaus und waren in der Fußgruppe des LSVD NRW beim Cologne Pride  dabei. Es war für alle Beteiligten ein informatives und aufregendes Wochenende, bei dem auch das Feiern nicht zu kurz kam. weiter…

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Sich austauschen, voneinander lernen, Teil einer starken Bewegung sein

IMG_4306Begegnungen auf der ILGA-Konferenz Johannesburg

Die afrikanische LSBTI-Bewegung wächst. Sie ist jung, aktiv, voller Tatendrang und Zukunft. Angesichts der versammelten LSBTI-Power in Johannesburg herrscht der Eindruck vor, dass die Dinge auf dem Kontinent eine gute Entwicklung nehmen.

Sako ist 28 Jahre jung und arbeitet für die Organisation Ruban Rouge aus Abidjan, die 1994 gegründet wurde. Ruban Rouge kümmert sich um Menschen mit HIV, betreibt Präventionsarbeit mit MSM und andere Zielgruppen. Die Zusammenarbeit mit den Behörden der Elfenbeinküste laufe gut, insbesondere mit einer Abteilung im Gesundheitsministerium, die sich um die Zielgruppe LSBTI kümmert. Ruban Rouge finanziert sich indirekt über den Global Fund, der Gelder an die Alliance Cote d’Ivoire zwecks Weiterleitung an NGOs auszahlt. Aus Europa fließen keine Gelder, so Sako. Ruban Rouge betreibt in der ivorischen Hauptstadt eine Tagesklinik, in der auch die Büros der Organisation untergebracht sind. Nicht alle Zielgruppen, die sehr stigmatisiert sind, würden erreicht, so Sako, die ivorische Gesellschaft brauche dringend Aufklärung. Probleme gibt es in den Familien und mit den Polizeibehörden. Art. 365 des Strafgesetzbuches kriminalisiert gleichgeschlechtliche Beziehungen und sieht Gefängnis- oder Geldstrafen vor. Sako erhofft sich von der PAI-Konferenz wichtigen Informationsaustausch, er will von anderen lernen und seine Erfahrungen weitergeben. weiter…

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Inter* in Uganda

Julius Kaganzi KaggwaSupport Initiative for People with Congenital Disorders (SIPD)

Julius Kaganzi Kaggwa ist Direktor der Support Initiative for People with Congenital Disorders (SIPD Uganda), einer ugandischen Inter-Organisation. Zunächst arbeitete er in einer Transorganisation. Doch 2008 wollte er das Schweigen über intergeschlechtliche Menschen in Uganda brechen, und denen eine Stimme geben, die sich nicht von LSBT-Organisationen vertreten fühlen. Julius berichtet von haarsträubenden Vorkommnissen in Uganda: Mütter werden als Hexen aus den Familien und Dörfern verstoßen, weil sie ihre Neugeborenen ohne eindeutige Geschlechtsmerkmale nicht töten, sondern behalten wollen. Viele traditionell denkende Menschen würden eher ein totes Kind mit nach Hause bringen als ein intergeschlechtliches Kind großzuziehen.
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Der beharrliche Kampf für den Schutz der Menschenrechte

Monica TabengwaPorträt von Monica Tabengwa, Co-Generalsektretärin von Pan Africa ILGA

Monica Tabengwa ist neben Yahia Zaidi Co-Generalsekretärin von Pan Africa ILGA (PAI). Sie selbst kommt aus Botswana, wo sie bei der NGO Legabibo mitarbeitete. Nach einem Aufenthalt in den USA lebt sie inzwischen in Kenia. Seit Jahren hatte sie ILGA-Konferenzen besucht, 2014 in Nairobi wurde sie für den PAI-Vorstand nominiert. Seit der letzten Konferenz in Nairobi 2014 hat sie zusammen mit Yahia Zaidi viel erreicht. weiter…

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African Bodies: Breaking Ground, Building Bridges.“

ILGA Africa Konferenz 2016Pan Africa ILGA-Konferenz in Südafrika

Seit dem vergangenen Wochenende diskutieren über 180 Delegierte aus 34 afrikanischen Staaten im südafrikanischen Johannesburg über LSBTI-Themen und Menschenrechte. Die Aktivist_innen aus so unterschiedlichen Ländern wie Marokko, Äthiopien, Liberia, den Seychellen, Benin, Uganda oder Südafrika sind hier in einem großen Kongresshotel zur zweiten Regionalkonferenz der Pan Africa ILGA (PAI) zusammengekommen. Unter dem Motto „African Bodies: Breaking Ground, Building Bridges.“ Bieten sich genügend Raum, Zeit und Gelegenheiten zum Austausch, Kennenlernen und Networking. Nicht vertreten sind Länder wie Niger, Mauretanien, Tschad, Zentralafrikanische Republik, Sudan, Äquatorialguinea oder Sao Tomé, weil es dort, so PAI-Generalsekretär Yahia Zaidi, keine entsprechenden NGOs oder Kontakte gibt. weiter…

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