Spendenaufruf

Freiheit und Respekt für Lesben
Spendenaufruf für Freedom and Roam Uganda (FARUG)

Ssenfuka Warry, die Leiterin von FARUG - Foto: Caro KadatzSeit vielen Jahren leben Lesben, Schwule und Transsexuelle in Uganda mit Verfolgung und schwerster Diskriminierung. Sie werden von ihren Familien verstoßen, aus den Gemeinden herausgedrängt und verlieren ihre Arbeit. Das ugandische Strafrecht verbietet einvernehmliche gleichge- schlechtliche Handlungen, sehr häufig kommt es auch zu mobartigen Überfällen.

Die Situation verschärfte sich, seit 2009 der ugandische Parlamentarier David Bahati versuchte, ein Antihomosexualitätsgesetz mit weiteren massivsten Verschärfungen zu lancieren. Gegen das „Kill the Gays Bill“ haben sich LGBT-Gruppen und zivilgesellschaftliche Organisationen in Uganda unterstützt durch internationale Proteste in den Folgejahren erfolgreich zur Wehr gesetzt. Aber auch in diesem Jahr setzt Bahati alles daran, seinen Hass in Gesetze zu packen: Wieder steht der Entwurf des Antihomosexualitätsgesetzes auf der Tagesordnung des Parlamentes.

Am 10. August 2011 startete das Lesbenprojekt Freedom and Roam (zu Deutsch etwa: Freiheit und Freizügigkeit) gemeinsam mit allen Menschenrechtsinitiativen und LGBT-Projekten in Uganda die „HATE NO MORE“-Kampagne. Schon am Tag danach wurde in das Büro von FARUG eingebrochen. Aber die Frauen machen weiter: Mit Postern, Veranstaltungen und Aufklärungsbroschüren werben sie für Akzeptanz, kämpfen unter zum Teil lebensgefährlichen Umständen für gleiche Rechte und Respekt.

 

Unterstützen Sie den Kampf von FARUG für Gleichberechtigung und Akzeptanz von Homo- und Transsexuellen in Uganda.

Projektbezogene Spendengelder transferieren wir eins zu eins an unsere Kooperationspartner. Spenden sind steuerabzugsfähig, alle Spenderinnen und Spender erhalten eine Spendenbescheinigung. Auch Zustiftungen zum Stiftungskapital sind jederzeit möglich.

 

Spendenkonto
Hirschfeld-Eddy-Stiftung
Stichwort: Uganda
Konto 50 100 00
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
www.hirschfeld-eddy-stiftung.de

 

Weiterführender Beitrag: Ssenfuka Warry über den Alltag von Lesben in Uganda

 

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