Menschenrechts-Diskussion in der US-Botschaft

Menschenrechts-Diskussion in der US-BotschaftAuf Einladung des Botschafters der USA in Deutschland, Philip D. Murphy, trafen sich Vertreterinnen und Ver- treter von Menschen- rechtsorganisationen in der US-Botschaft in Berlin. Bei dem zweistündigen Mittagessen fand ein intensiver Gedanken- austausch zu Menschen- rechtsthemen statt. Mit anderen Organisationen wie Amnesty International, Deutsches Institut für Menschenrechte, Human Rights Watch oder TERRE DES FEMMES, war auch der LSVD eingeladen:

In seinem Eingangs-Statement betonte Botschafter Murphy, dass eine gegenseitige Information wichtig für den gemeinsamen Einsatz für Menschenrechte wichtig ist. Deutschland ist ein wichtiger Partner für die USA, Gespräche dieser Art sollen auch dazu beitragen, die jeweilig landestypische Situation zu begreifen und sich gegenseitig zu inspirieren. So entwickelte sich das Treffen zur interessanten Diskussion und einem vielseitigen Beleuchtung der Menschenrechts-Thematik.

Bereits im August hatte Botschafter Murphy den LSVD zu einem Gespräch eingeladen. Dabei ging es speziell um LGBTI-Thematik. Klaus Jetz und Axel Hochrein konnten dabei die Situation in Deutschland beleuchten, wie auch die internationale Arbeit der Hirschfeld-Eddy-Stiftung vorstellen. Allein diese Einladung zeigte schon die Wertschätzung und Bedeutung, die Botschafter Murphy auch der Arbeit von NGO-Organisationen beimisst.

Mit Präsident Obama hat der internationale Einsatz der USA für die Menschenrechte von Lesben und Schwule deutlich an Bedeutung gewonnen. Die USA steht bei der UN als starker Verbündeter an unserer Seite, wenn es darum geht, die weltweite Entkriminalisierung der Homosexualität zu fordern und die Menschenrechte für Lesben, Schwule,  Transgender und Intersexuellen zu stärken.

 

Axel Hochrein,

LSVD-Bundesvorstand und Vorstand der Hirschfeld-Eddy-Stiftung

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