Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen’

„Lasst uns gemeinsam streiten für eine vielfältige Gesellschaft, in der die Individualität jedes Menschen geachtet und respektiert wird. „

Rede von Jenny Renner, LSVD-Bundesvorstand, bei der Demo gegen Hass und Rassismus im Bundestag

Liebe Mitmenschen,

ab dem 24.10.2017 wird eine Partei im Bundestag sitzen, die unberechenbar, radikal und zutiefst homophob und transphob auftritt.

Man darf sich dabei auch nicht von einer lesbischen Spitzenkandidatin täuschen lassen.

Die Abgeordneten dieser Partei wollen  eine autoritäre, antiliberale und völkisch-homogene Gesellschaft zur Leitkultur erheben.  

Sie stehen nicht wie wir für gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt. Menschen werden als Menschen zweiter Klasse behandelt, wenn sie mit ihrem Aussehen, Leben und Lieben gegen Vorstellungen verstoßen, wie vermeintlich normale Männer und Frauen zu sein haben. Lesben, Schwule, Bisexuelle, transsexuelle und intergeschlechtliche Menschen werden abgewertet und beleidigt. Die Partei arbeitet mit Diffamierung und Polemik. weiter…

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Mehr lesbische* Sichtbarkeit

Konstanze Gerhard und Marion Lüttig vom LSVD bei der EL*C (c) Konstanze GerhardBericht von der Europäischen Lesben* Konferenz in Wien

Exakt 502 Teilnehmerinnen aus 45 Ländern kamen zur European Lesbian* Conference (EL*C) vom 5. bis 8. Oktober nach Wien. Die Konferenz stand unter dem Motto: Mehr Sichtbarkeit für lesbische Frauen. Organisiert wurde die EL*C von 18 Frauen aus verschiedenen europäischen Ländern, die sich während des ILGA-Treffens 2016 auf Zypern zusammen gefunden hatten. Finanziert wurde die Konferenz von unterschiedlichen Sponsor*innen wie der Heinrich Böll Stiftung, ma ma cash, arcus Stiftung, ILGA Europe, Hannchen Mehrzweck Stiftung und der filia Frauenstiftung, um nur einige zu nennen. Die Konferenzsprache war Englisch.

Der LSVD wurde auf der Konferenz durch Konstanze „Konny“ Gerhard und Marion Luettig (Landesvorstand Baden-Württemberg) repräsentiert.

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To weaken civil society is to attack democracy

Conference held by the Hirschfeld-Eddy Foundation and the German Federal Foreign Office on 1 June 2017

Artikel in deutscher Fassung

These problems have long been familiar to LGBTI people: hurdles placed in the way of registering their organisations, prohibitions on gay pride demonstrations, restricted rights of assembly, funding difficulties, bureaucratic requirements that stifle activism, smear campaigns by the media, and threats to life and limb. In many countries, human rights defenders are still restricted in their possibilities for action.

What is new is the phenomenon of the “shrinking space”, a term that describes increasingly sophisticated means used in ever more countries to target and limit the work of a growing number of civil society groups. On 1 June 2017, the Hirschfeld-Eddy Foundation and the German Federal Foreign Office held a half-day conference dedicated to this phenomenon. weiter…

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Closing Space and the freedom of association

Video Message by Monica Tabengwa, Pan Africa ILGA on the LEGABIBO Botswana court case, other cases of freedom of association in Uganda, Kenya and Nigeria and on the importance of the right to register

Monica Tabengwa, Director of Pan Africa ILGA at the “Time to react” conference organized by Hirschfeld-Eddy-Foundation and the German Federal Foreign Office, in Berlin, 1  June 2017, read the full transcription:

Hi my name is Monica Tabengwa. I’m the director of Pan Africa ILGA. I come from Botswana. I’m a lawyer and my work, for all of my life I’ve been a human rights activist.

In particular I’ve worked with women’s rights and now I work with LGBTI rights. I worked in Botswana with an organisation called LEGABIBO, which is Lesbians, Gays and Bisexuals in Botswana. What I should tell you about Botswana is firstly, I mean you all know, they criminalise same-sex conduct. It’s important that you understand that same-sex conduct is not homosexuality that is criminalised. But of course people understand that differently. And so what you do get is that people think that being gay, lesbian, transgender is what is criminalised. And so because of that there are some issues where the LGBTI community is finding themselves being discriminated or their rights being violated because of the perception that their sexuality is criminalised. And one these is being able to register, being able to associate as a group, registrar society that works within Botswana for their rights. weiter…

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Wen wählen LGBTIQ* bei der Bundestagswahl?

Ergebnisse der Wahlstudie

Welche Parteien wählen Lesben, Schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen bei der Bundestagwahl am 24. September 2017? Welche politischen und gesellschaftlichen Themen beschäftigen die LGBTIQ-Community? Welche Themen sind wahlentscheidend? Über 5.000 Menschen haben sich an der ersten bundesweiten LGBTIQ-Wahlstudie zu einer Bundestagswahl beteiligt. In Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband (LSVD) hat ein Forschungsteam der Universität Gießen und der Universität Wien diese parteiunabhängige, nicht-kommerzielle Studie durchgeführt. Im internationalen Vergleich ist es die LGBTIQ*-Wahlstudie mit dem größten Sample. Die Ergebnisse wurden am 18.09.2017 im Café Ulrichs in Berlin-Schöneberg vorgestellt.

 

Crowdfunding für die LGBTIQ-Wahlstudie

LSVD-Pressemeldung zu den Ergebnissen

Gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt – was wollen die Parteien anlässlich der Bundestagswahl 2017

LSVD-Dossier „Die AfD – eine unberechenbare Alternative

 

 

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Time to react – Creating an enabling environment for civil society

Invitation to the International conference at the German Federal Foreign Office in Berlin, 1 June 2017

Despite positive developments and stronger movements toward democracy in many countries, the opposite tendency is also evident on a global scale. Civil societies are under threat from actions taken not only by authoritarian but also by democratic governments.

“Before I knew what that ? `shrinking space’ was supposed to mean, our organization was affected“, says Henri Tiphagne, Director of People’s Watch in India. Many different types of action are restricting civil society. These include legally enacted legislation or administrative regulations that affect women’s rights groups, foundations, human rights organizations, and land rights and environmental protection work. They also include relatively new laws designed to protect national values or identities, which are used to criminalize vaguely defined unpopular political action. NGOs are finding it increasingly difficult to meet the registration requirements in many countries. New laws also make it harder to receive funding from abroad.

Organizations for lesbians, gays, bisexuals, transgender and intersex people (LGBTI) have long faced registration challenges, especially in countries that criminalize homosexual acts. weiter…

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Time to react – Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft stärken

Einladungstext zur Internationalen Konferenz im Auswärtigen Amt Berlin am 1. Juni 2017

Trotz der positiven Entwicklung und Stärkung der Demokratiebewegungen in vielen Ländern gibt es eine entgegengesetzte globale Tendenz. Zivilgesellschaften sind bedroht durch Maßnahmen von autoritären, aber auch von demokratischen Staaten.

“Before I knew what that „shrinking space“ was supposed to mean, our organization was affected“, sagt Henri Tiphagne, Direktor der indischen Nichtregierungsorganisation (NRO) People’s Watch. Die Maßnahmen haben viele Formen, es sind formal rechtgemäße Gesetze und Verwaltungsvorschriften, die Frauenrechtsgruppen, Stiftungen, Menschenrechtsorganisationen und Organisationen betreffen, die zu Landrechten oder Umweltschutz arbeiten. Relativ neue Gesetze zur Wahrung nationaler Werte oder Identität stellen vage politisch missliebiges Handeln unter Strafe. Die notwendige Registrierung von NROs wird erschwert. Internationale Anti-Geldwäschegesetze beeinträchtigen die Arbeit. Die Finanzierung von Organisationen aus dem Ausland wird schwieriger.

Organisationen, die für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* (LSBTI) arbeiten, kennen seit langem Probleme mit Registrierungen, besonders in Staaten, die homosexuelle Handlungen unter Strafe stellen. weiter…

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Transgender-Bewegung in Russland und Deutschland

Transgender-Bewegung in Russland und Deutschland - Workshop in HamburgBilateraler Austausch über Probleme und Errungenschaften, Unterschiede und Ähnlichkeiten sowie Herausforderungen für die LGB-Bewegung

Im Rahmen der Jugendbegegnungsmaßnahme zwischen den beiden Partnerstädten Hamburg und Sankt Petersburg fand am 03. August 2017 ein Tagungsworkshop mit 16 russischen und deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen statt. Die Veranstaltung wurde initiiert und organisiert vom LSVD Hamburg, gefördert vom Auswärtigen Amt, der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (#CivilSocietyCooperation). 

Im Impulsreferat der St. Petersburger*innen und der anschließenden Fragerunde wurden vor allem folgende Themen diskutiert. weiter…

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„Time To React – zivilgesellschaftliche Handlungsspielräume stärken“

Fotos der internationalen Konferenz „Time to react“ vom 1. Juni 2017 im Auswärtigen Amt

Fotos: Caro Kadatz

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Ich wähle gleiche Rechte, Vielfalt und Respekt

LSVD beim CSD in Erfurt

Politik hat die Aufgabe, ein diskriminierungsfreies Lebensumfeld für alle zu schaffen. Sie muss es allen Menschen garantieren können, zu jederzeit, an jedem Ort und ohne Angst vor Anfeindung verschieden sein zu können; sei es in der Schule, im Sportverein, im Pflegeheim, im öffentlichen Raum oder am Arbeitsplatz. Unter dem Motto „Blockaden brechen – Respekt wählen! Gemeinsam für Freiheit und gleiche Rechte“ erhebt der LSVD sieben Forderungen zur Bundestagswahl 2017: www.lsvd.de/btw2017 

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