Archiv für die Kategorie ‘Veranstaltungen’

LSBT im Ausland

– Handlungsansätze für Unternehmen

Wie lässt sich die Inklusion von LSBT in ausländischen Unternehmensniederlassungen in der jeweiligen Unternehmenskultur verankern? Auf einem Workshop wurde diese Frage von Albert Kehrer (PROUT AT WORK) und Stefanie Schmidt (LSVD-Bundesvorstand) im Rahmen der PROUT AT WORK-Konferenz 2016„Netzwerk 4.0 – ready for future !?“ gestellt . In Europa sind die rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für LGBT recht unterschiedlich – eine Patentlösung gibt es nicht, so resümierten die Teilnehmenden nach dem Workshop. Das „Rom/Botschaft/Anwalt“-Modell bietet jedoch eine erste Möglichkeit, Herausforderungen und Strategien für Unternehmen zu strukturieren. Monika Wienbeck (Bayer AG) hat die Ergebnisse der Arbeitsgruppen visualisiert.

lsbt im ausland

 

 Stefanie Schmidt

LSVD-Bundesvorstand

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„Erneut sind kleine oder auch nicht so kleine Schritte zu einer Entsolidarisierung hier in unserer Gesellschaft festzustellen.“

GedenkfeierDokumentation der Ansprache von Ulrich Keßler, Vorstand des LSVD Berlin-Brandenburg, bei der Gedenkfeier für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen am 27. Januar 2017

Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

im Namen der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas und des Lesben- und Schwulenverbandes begrüße ich Sie zu der heutigen Gedenkveranstaltung. Ausdrücklich begrüßen möchte ich die erschienenen Mitglieder des Deutschen Bundestages, des Berliner Abgeordnetenhauses und des Brandenburger Landtages, namentlich Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages sowie die Präsidiumsmitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses und des Brandenburger Landestages, die anwesenden Partei- und Fraktionsvorsitzenden, als Vertreterin des Bundesregierung Staatssekretärin Elke Ferner, für den Berliner Senat Senatorin Katrin Lompscher, Senator Dr. Dirk Behrendt sowie Senator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, den Superintendenten von Tempelhof-Schöneberg, Michael Raddatz, Vertreterinnen und Vertreter von Nicht-Regierungsorganisationen, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sowie von Parteien und Gewerkschaften. Angesichts der Witterung freut es mich aber auch besonders, dass nicht nur die Genannten – gerne – ihrer Dienstpflicht nachkommen, sondern dass auch wieder zahlreiche Privatpersonen erschienen sind. weiter…

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Nie wieder, nie vergessen

Gedenkfeier am Denkmal

Der LSVD und die Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas luden anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar zu einer Gedenkfeier am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen in Berlin-Tiergarten ein. Wir danken den vielen Besucher*innen – darunter auch zahlreiche Abgeordneten von CDU, SPD, Linken, Grünen und FDP des Berliner Abgeordnetenhauses und des Brandenburger Landtages sowie des Deutschen Bundestages.

 

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Schutz von geflüchteten Frauen und LSBTI

LSVD beim Parlamentarischen Frühstück

„Wie sieht es mit dem Schutz  in Deutschland von Frauen und LSBTI vor geschlechtsspezifischer Verfolgung aus?“ – zu diesem Thema lud die AG Frauenrechte im Forum Menschenrechte am 15. Dezember 2016 zu einem Parlamentarischen Frühstück. Markus Ulrich (LSVD-Pressesprecher), Rahel Volz (Terre des Femmes)  und Pia Roth (Bundesweiter Koordinierungskreis gegen Menschenhandel / KOK) informierten als Referent*innen die anwesenden Bundestagsabgeordneten bzw. ihre Mitarbeitenden über die Schwierigkeiten, mit denen sich besonders schutzbedürftige Geflüchtete im Asylverfahren und den Unterkünften konfrontiert sehen, und zeigten auf, wie Deutschland seinen menschenrechtlichen Verpflichtungen besser nachkommen würde. Mit dabei waren die Abgeordneten Volker Beck, Cornelia Möhring, Ulli Nissen, Harald Petzold und Ulle Schauws.

Hintergrund

Queere Geflüchtete – Fragen und Antworten

www.queer-refugees.de

 Fotos: Terre Des Femmes

 

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Kinder und Jugendliche aus Regenbogenfamilien gehen on-air

lsvd-ilse-jugend-radio-workshop-300x225Was bedeutet Familie? Was ist wichtig? Und kennen Sie den Begriff Regenbogenfamilie? Junge Teilnehmende des LSVD Regenbogenfamilienseminars stellen ihre Radiobeiträge vor.

Zum zweiten Mal konnte in Baden-Württemberg ein Wochenendseminar für Regenbogenfamilien des LSVD Baden-Württemberg stattfinden. Es gab nicht nur Vorträge, Workshops, Informationen und Gespräche rund um die vielfältigen Themen zu Coming out, Elternschaft, Familie und Beziehung für die Erwachsenen, sondern auch Workshops für die jüngeren Teilnehmenden. Beim Radio-Workshop „Vom Radiohören zum Radiomachen!“ haben Kinder und Jugendliche homosexueller Eltern Berichte über Regenbogenfamilien produziert und auch eine Umfrage in Stuttgart durchgeführt. In einer Talkshow sprechen sie von ihrem Alltag und blöden Fragen, die sie immer wieder beantworten müssen.

Hört einfach mal rein – Link zum Beitrag

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LSBTI in Südafrika – Von der Verfassung geschützt, im Alltag diskriminiert

Wir dokumentieren den Vortrag von Dr. Ben Khumalo-Seegelken, gehalten am 23. November 2016 im Berliner Afrikahaus im Rahmen der Veranstaltungsreihe Crossings & Alliances der Hirschfeld-Eddy-Stiftung in Kooperation mit dem Afrikahaus. Das anschließende Gespräch wurde von Tsepo Bollwinkel moderiert.

Einladung zur Veranstaltung hier

Vortrag zum Download (pdf)

Afrikahaus Berlin 2016- Ben Khumalo-Seegelken und Tsepo BollwinkelDie Menschen Südafrikas haben schon bei den Verhandlungen im Übergang vom Unrechtstaat der Apartheid zur rechtstaatlichen Demokratie um das Jahr 1990 Weichen gestellt und den Grund dafür gelegt, endlich und dauerhaft auf dem Fundament versöhnlicher Mitmenschlichkeit leben zu können. Buchstabe und Geist der 1996 verabschiedeten südafrikanischen Verfassung – weltweit  die erste Verfassung, die in der »Gleichheitsklausel« (Artikel 9) die Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung [und der Geschlechtsidentität][1] ausdrücklich verbietet –  atmen diesen Leitgedanken gegenseitigen Respekts, „ubuNtu“, und gleichberechtigter Vielfalt.

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Side By Side

IX. LGBT-Filmfestival in St. Petersburg

Faszinierende Filme, spannende Diskussionen, interessante Menschen – vom 17.-26. November 2016 fand im russischen St. Petersburg bereits zum 9. Mal das BokOBok-Filmfestival statt. Auf Einladung des LSVD Hamburgs und mit Unterstützung durch die Freie und Hansetsadt Hamburg, der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch sowie dem Auswärtigen Amt konnte eine zehnköpfige Delegation aus Deutschland während ihres Aufenthalts in St. Petersburg auch an der Eröffnung des Filmfestivals teilnehmen.

Spendenaufruf für SideBySide „Unterstützt das einzige LGBT-Filmfestival in Russland“

Homepage von BokOBok / SideBySide

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Queere Kämpfe auf Nordzypern

Türkischen Republik Nordzypern überlebte das homophobe Strafrecht bis Anfang 2014#IENicosia2016 – Aktivist*innen berichteten auf der ILGA-Konferenz

An der ILGA Europa-Konferenz in Nikosia nahmen auch einige Aktivist*innen aus Nordzypern teil. Zudem gab es in der UN-Pufferzone ein Gespräch mit vier Vertreter*innen der 2015 gegründeten Organisation Envision Diversity. Sie berichteten ausführlich über die Situation von LSBTI im türkisch besetzten Nordteil der Insel.

Als Zypern 1878 britische Kolonie wurde, bescherte dies der Insel auch das viktorianische Strafrecht. Männliche Homosexualität wurde seither mit Haftstrafen von bis zu sieben Jahren geahndet. In der Türkischen Republik Nordzypern überlebte das homophobe Strafrecht bis Anfang 2014, erst seit knapp drei Jahren ist dort die homosexuelle Liebe nicht mehr strafbar. Dafür hatte neben internationalem Druck auch die Arbeit der 2007 gegründeten Initiative gegen Homophobie HOKI gesorgt, die sich seit 2012 Queer Cyprus nennt. weiter…

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„Ich habe keine Lust darauf, mich nicht wie jedes andere Pärchen in der Stadt Hand in Hand laufend, zeigen zu können, nur weil ich eine Frau liebe.“

Jenny Renner als Rednerin auf den JIKTalks 2016Unter dem Titel „Wer ist dieser Deutschland“ fanden am 22. Oktober in Berlin die JIKTalks2016 der Jungen Islamkonferenz statt. Eingeladen als Rednerin war auch Jenny Renner, Sprecherin des LSVD Thüringen und vertretung von LSBTI im ZDF-Fernsehrat. Wir dokumentieren ihre Rede.

Mein Name ist Jenny Renner, ich bin 33 Jahre alt und eine lesbische Aktivistin.

Ich engagiere mich für die Rechte von Lesben, Schwulen, bisexuellen, transsexuellen und intersexuellen Menschen. Außerdem engagiere ich mich für die Rechte von Geflüchteten, Juden, Muslimen, Christen, armen Menschen, dicken Menschen, Frauen, Kindern…also allen, die in unserer Gesellschaft irgendwie ausgegrenzt, diskriminiert und teilweise auch körperlich verletzt werden.

Als ich die Anfrage erhielt, hier mit euch zu sprechen, war ich ehrlich gesagt, sehr glücklich! Denn ich denke, nur wenn wir miteinander sprechen, uns kennenlernen, austauschen, können wir auch behaupten, wir haben uns zu einem bestimmten Thema miteinander auseinandergesetzt und beide Seiten haben Dinge dadurch von einer anderen Perspektive betrachtet, einiges besser verstanden und gelernt. Ich habe keine Lust auf Verallgemeinerungen und Ausgrenzung, weder euch gegenüber, noch mir gegenüber, deswegen möchte ich euch einfach mal auf eine Reise mit in meine Welt nehmen und gerne danach mit euch darüber ins Gespräch kommen. weiter…

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Wer ist „wir“?

Wer ist die Community? - Panelist*innen auf der ILGA-Konferenz (c) HESIntersektionalität auf #IENicosia2016

Heute früh stand dieser Begriff im Zentrum der Diskussionen in Nicosia. Ruth Baldacchino, ILGA Co-Generalsekretärin moderierte im Plenum ein Panel mit fünf Aktivist*innen, die ihre theoretische und praktische Sicht des Begriffes, ihre Expertise und Erfahrungen einbrachten. Sie hoben die Bedeutung hervor, die die Vielfalt ihrer Identitäten für sie persönlich habe.

Diskutiert wurde die Frage, um wen es uns in unserem Engagement geht, wer die Menschen sind, über die und für die wir immer reden, wenn wir von Community reden? Wer spricht für sie und wie wird über sie gesprochen? Werden Menschen vereinnahmt, benutzt, an den Rand gedrängt? Geht es uns nur um bestimmte Mitglieder unserer Community oder um die ganze Vielfalt? Unsere Bewegung lebt von Vielfalt, sie macht ihre Stärke aus. Wie stellen wir also sicher, dass Intersektionalität im Mittelpunkt unseres Handels steht? weiter…

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