Gleichgeschlechtlichen Paare und Familiengründung durch Reproduktionsmedizin

Gutachten Friedrich-Ebert-StiftungNeues Gutachten der Friedrich-Ebert-Stiftung

Der vielfältigen Realität von Lebens- und Familienformen in Regenbogenfamilien auch rechtlich Rechnung zu tragen – das ist die zentrale Forderung eines Gutachtens, das Nina Dethloff, Professorin Institut für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht an der Universität Bonn  im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung erstellt hat. Das Gutachten „Gleichgeschlechtliche Paare und Familiengründung durch Reproduktionsmedizin“  ist unter Mitwirkung von Anja Timmermann entstanden und wurde am 8. September in einem Fachgespräch unter Beteiligung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sowie des LSVD der Öffentlichkeit vorgestellt. weiter…

„Es gibt Zeiten, in denen wir uns engagieren müssen, für das, was richtig ist. Und für die LGBT-Rechte zu kämpfen, ist das Richtige!“

IMG-20160730-WA0000Rede der slowenischen Botschafterin I. E. Marta Kos Marko zum Auftakt des Würzburger CSD

Als Festrednerin beim politischen Auftakt des Würzburger CSD sprach die slowenische Botschafterin I.E. Marta Kos Marko als Festrednerin. In ihrer Rede betont sie, dass es nicht nur um den Kampf der Rechte für eine gesellschaftliche Minderheit geht, sondern um die Einhaltung und Gewährung von Menschenrechten. Sie verwies darauf, wie wichtig auch hier das Zusammenwirken von Europa als Wertegemeinschaft ist. Hier die Dokumentation der eindrucksvollen Rede :

„Warum ist es wichtiger denn je, sich für die LGBTI-Rechte einzusetzen und dafür zu kämpfen? Wie können wir und Sie dazu beitragen, das Verhalten gegenüber der LGBT-Gemeinschaft zu ändern?

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Christian Schuchardt,
lieber Würzburger und Freund Sloweniens Axel Hochrein,
sehr geehrte Damen und Herren,

es ist eine große Ehre für mich, heute Abend in dieser wunderbaren Gesellschaft zu sein und über das Thema, das in den letzten Jahren zu meinem Schwerpunkt geworden ist, zu sprechen. weiter…

Es ist schön, dass es Euch gibt!

LSVD-Bundesvorstand Axel Hochrein beim JubiläumsempfangLSVD und Hirschfeld-Eddy-Stiftung gratulieren den deutschen Schwestern der Perpetuellen Indulgenz

Am 03. September haben die deutschen Ordenshäuser der Schwestern der Perpetuellen Indulgenz ihr 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Aus einer Handvoll Schwestern, die sich 1991 erstmals in Heidelberg zusammengefunden haben, wurden über die Jahre mehr als 150 Ordensmitglieder, die in vielen Städten aktiv in der Community tätig sind. Sie ziehen durch Kneipen und demonstrieren auf CSDs, besuchen Partys und Empfänge und verteilen dabei kostenloses Safer-Sex-Material, halten Händchen, trocknen Tränen, lachen und tanzen mit den Menschen, die sie treffen, und sammeln dabei Spenden für Menschen, die von HIV und AIDS betroffen sind. Axel Hochrein überbrachte die Glückwünsche für den LSVD und die Hirschfeld-Eddy-Stiftung:

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Globale Agenda 2030: Gleiche Rechte, mehr Wohlstand und nachhaltige Entwicklung für Alle

 

dt. Übersetzung - UN-Nachhaltigkeitsziele Broschüre: Die Globalen Nachhaltigkeitsziele der UN und die Einbeziehung von LSBT-Themen

Alle Menschen mitzunehmen und niemanden zurückzulassen auf der Reise zu mehr Gerechtigkeit und Wohlstand, zu einer globalen nachhaltigeren Entwicklung bis zum Jahr 2030, dazu haben sich im September 2015 die 193 Mitgliedsstaaten beim UN-Gipfel in New York mit der Agenda 2030 verpflichtet. Auch wenn in den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen und 169 Zielvorgaben LSBTI nicht ausdrücklich genannt werden, so geht dieser Zukunftsvertrag der Weltgemeinschaft sie dennoch sehr viel an. Denn durch das Prinzip „leave no one behind“ wird klargestellt, dass die Ziele für alle Menschen erreicht werden sollen. weiter…

Bergfest bei den bundesweiten CSD Paraden

Unsere LSVD Landesverbände@CSD2016

Hannover Pride 14.05.2016

Wupperpride 04.06.20016

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Wenn niemand zurückgelassen werden soll …

Konferenz in MontevideoKonferenz in Montevideo: LSBTI in den UN-Nachhaltigkeitszielen

Schon im Vorfeld der globalen LSBTI-Menschenrechtskonferenz “Non violence, non discrimination and social inclusion” in Montevideo hatten sich vier Arbeitsgruppen gebildet, um die Konferenzthemen vorzubereiten. Sie bestanden aus jeweils zehn Vertreter_innen der Regierungen und der Zivilgesellschaft. Die Themen waren internationale und regionale Diplomatie, Koordination von Unterstützung und Abstimmung der Geberländer und privater Stiftungen, Gesetzgebung und Einschränkung der Handlungsspielräume für die Zivilgesellschaft sowie UN-Nachhaltigkeitsziele und LSBTI-Inklusion, die Arbeitsgruppe, in der ich mich engagierte. weiter…

„Denn egal wo heute Homosexuelle verfolgt, misshandelt oder inhaftiert werden, dürfen wir nicht schweigen, dürfen wir nicht wegsehen.“

Christian Lange. Foto: Kugler / Presse- und Informationsamt der BundesregierungDokumentation der Rede des Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz, Christian Lange MdB, anlässlich der Global LGBTI Human Rights Conference – Non Violence, Non Discrimination and Social Inclusion am 13. Juli 2016 in Montevideo.

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, heute auf der Global LGBTI Human Rights Conference – Non Vio-lence, Non Discrimination and Social Inclusion – zu Ihnen sprechen zu können. Und insbesondere freue ich mich natürlich, dass wir hier in diesem wunderschönen Montevideo die Equal Rights Coalition ins Leben rufen wollen.

Doch bevor ich mit meiner kurzen Keynote beginnen möchte, erlauben Sie mir bitte, ein paar persönliche Sätze zu Ihnen sagen zu dürfen. weiter…

„Non violence, Non Discrimination and Social Inclusion“

Konferenzzentrum MontevideoEröffnung der Konferenz Global LGBTI Human Rights in Montevideo

Die Eröffnungsrede hielt der uruguayische Außenminister Rodolfo Nin Novoa. Er hob die Bedeutung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele und die LSBTI-Inklusion hervor. Es gehe bei der Agenda 2030 um den Schutz und die Rechte von besonders verletzlichen Personengruppen. Zudem begrüßt er, dass der UN-Menschenrechtsrat auf lateinamerikanische Initiative vor zwei Wochen beschlossen hat, eine/n unabhängige/n Menschenrechtsexpert/in für LSBTI-Belange zu installieren, damit das Bewusstsein für die Belange und Rechte von LSBTI geschärft werde. Es sollen keine kulturellen Werte eingeführt oder aufoktroyiert werden, sondern es geht um Menschen- und Bürgerrechte. Jede Form von Gewalt gegen Minderheiten müsse bekämpft werden. Deshalb seien die anwesenden Regierungen eingeladen, die Initiative für eine Koalition der gleichen Rechte zu unterzeichnen. weiter…

Die UN-Nachhaltigkeitsziele und LSBTI-Inklusion

image18_3741Dokumentation des Kapitels aus dem Bericht Deutschland und die UN-Nachhaltigkeitsagenda – noch lange nicht nachhaltig. Darin legen 40 Expertinnen und Experten dar, wie es aus zivilgesellschaftlicher Perspektive nach Verabschiedung der 2030-Agenda um deren Umsetzung in, mit und durch Deutschland steht. Die Agenda wurde im September von 193 Staaten in New York verabschiedet und gilt für alle Länder gleichermaßen – auch für Deutschland.

Im September 2015 versammelten sich die Staats- und Regierungschefs der UN-Mitgliedsstaaten in New York zum größten Gipfel der Geschichte. Sie verabschiedeten die Agenda 2030 mit 17 Zielen für die nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Diese Nachhaltigkeitsziele sollen in den kommenden 15 Jahren als Leitlinien der Politik dienen. Es geht nunmehr um die Frage, wie diese für alle Staaten geltenden Ziele auf der lokalen, nationalen und internationalen Ebene wirksam und ernsthaft umgesetzt werden, wie weltweit in allen Politikbereichen ein grundlegender Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit angestoßen wird. Die Agenda 2030 soll den Grundstein legen für eine gestärkte globale Partnerschaft, die gemeinsame Verantwortung für das globale Gemeinwohl soll gestärkt werden. Des Weiteren beinhaltet die Agenda 2030 einen starken Überprüfungsmechanismus mit regelmäßiger Berichterstattung und bekräftigt den Multi-Akteurs-Ansatz, der besagt, dass nachhaltige Entwicklung nur erreicht werden kann, wenn alle Akteur_innen Verantwortung übernehmen.

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Impressionen vom CSD Köln

Fotos: Stefan Freihaut / LSVD