It is a great honour to be standing in front of members and activists of the LGBTIQ+ community from the Western Balkan countries and Turkey”

Dokumentation der Rede des Deutschen Botschafters Peter Zingraf in Tirana anlässlich der Jahreskonferenz von ERA

Dear ERA representatives
Dear Mrs. Ballanca
Dear Mr. Gajda
Dear colleagues
Dear guests

It is a great honour to be standing in front of members and activists of the LGBTIQ+ community from the Western Balkan countries and Turkey who fight for equal rights and social acceptance. I have the greatest respect for the difficult and challenging work you are doing in your countries to overcome legal and societal discrimination.

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#ForOurRainbowFuture: Junge Aktivist*innen besuchen die LSBTI*-Schutzwohnung „Streha“

Am dritten Tag des Jugendaustausches „#ForOurRainbowFuture“ stand erneut ein Besuch bei einer lokalen LSBTI-Organisation auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen des Austausches besuchten in der Hauptstadt Tirana die erste und bisher einzige Schutzwohnung für LSBTI* in Albanien. Am Tag zuvor waren die Jungaktivist*innen bereits bei der aktivsten albanischen LSBTI-Organisation „Aleanca“ zu Gast gewesen.

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Manfred Bruns posthum mit “Hamburger Phönix” geehrt

Dokumentation der Rede von Wolfgang Preussner (LSVD Hamburg) zur Verleihung.

Im Rahmen der 4. Hamburger inter / nicht binär / trans Tagung wurde Manfred Bruns posthum mit dem “Hamburger Phönix” geehrt. Wolfgang Preussner hat die Ehrung entgegengenommen.

© LSVD Hamburg

Liebe Freund*innen,

Manfred Bruns war ohne Zweifel der Vorkämpfer in der deutschen LSBTI Rechtsgestaltung und Gesetzgebung. Manfreds juristisches Fachwissen und seine Hartnäckigkeit in der Durchsetzung der Gleichstellung war und ist immer noch Grundlage für die aktuelle und auch zukünftige LSBTI-Gesetzgebung. Zu seinem Lebenswerk gehören nicht nur die Mitgestaltung beim Allgemeinen Gleichstellungsgesetz (AGG) und bei der Modernisierung des Familien- und Abstammungsrechts, sondern auch sein Wirken zur Stärkung der Rechte von trans- und intergeschlechtlichen Menschen.

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#ForOurRainbowFuture: Junge Aktivist*innen besuchen Albaniens LSBTI-Organisation “Aleanca”

Für die LSBTI-Aktivistinnen von morgen organisiert der LSVD gemeinsam mit MAG Jeunes LGBT, ERALGBTI Equal Rights Association, dem Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem in Albanien ansässigen Regional Youth Cooperation Office — RYCO das internationale Jugendaustauschprogramm „For our Rainbow Future“. In Albanien entwickeln die Teilnehmen derzeit neue Projektideen zur Umsetzung eines LSBTI-Sommercamps, einer online Plattform und tauschen sich über Beispiele guter Praxis in den jeweiligen Ländern aus. Heute waren sie zu Besuch bei einer albanischen LSBTI-Organisation.

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Jugendaustausch “For our Rainbow Future“ geht in Tirana weiter

Für die LSBTI-Aktivist*innen von morgen organisieren wir das internationale Jugendaustauschprogramm „For our Rainbow Future“. An drei einwöchigen Trainings in Berlin, Paris und Tirana nehmen jeweils acht junge LSBTI-Aktivist*innen aus Deutschland, Frankreich und dem Westbalkan teil. Gestern begann in Tirana (Albanien) die Phase II unseres Projektes. Vergangenen Juli hatten wir mit 24 jungen LSBTI-Aktivi*stinnen aus Deutschland, Frankreich und dem Westbalkan in Berlin ein eng gestricktes Wochenprogramm mit Workshops und Terminen absolviert. Nunmehr entwickeln wir in Albanien Projektideen zur Umsetzung eines LSBTI-Sommercamps oder einer online Plattform zum Austausch über Beispiele guter Praxis und die Situation in den jeweiligen Ländern. Ab Donnerstag nehmen wir dann an der Jahreskonferenz unserer regionalen Partnerorganisation LGBTI Equal Rights Association ERA teil.

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Rollback in der EU

Start der 23. ILGA-Europe-Konferenz

Heute beginnt in Prag die 23. ILGA-Europa-Konferenz “Stronger Together”. ILGA Europe vertritt auf europäischer Ebene Interessen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Menschen (LSBTI). Bereits gestern beschäftigte sich eine Vorkonferenz auch mit dem gegenwärtigen Rollback in der EU.

In einigen EU-Staaten sei die Stimmung gekippt, berichten Aktivist*innen aus Bulgarien, Estland oder Griechenland in einem Workshop zum Shrinking space. Es gebe keinerlei staatliche Förderung für LSBTI-Projekte, und die Unterstützung durch internationale Stiftungen sei schwieriger geworden.

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Gedenken an Manfred

Aus dem Leben eines Vorkämpfers der LSBTI-Emanzipationsbewegung

17.07.1934
Manfred wird in Linz am Rhein geboren.
Er wächst in einem katholisch geprägten Elternhaus auf.

1953
Studium an der Universität Bonn

1961
Heirat mit Helga. Sie bekommen drei Kinder.

Ich habe deshalb 1961 geheiratet und zwanzig Jahre lang eisern an meiner Ehe festgehalten, weil ich Angst um eine bürgerliche Existenz hatte und Angst davor, dass ich meine Familie verlieren würde, an der ich sehr hänge. Ich hatte mit meiner Frau großes Glück. Wir haben eine sehr gute Ehe geführt und sind auch heute noch in Liebe verbunden.“
Manfred Bruns, 2012

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Dankeschön und auf Wiedersehen

Abschied in der Geschäftsstelle mit Sandra Ramolla, Gabriela Lünsmann, Stefanie Pawlak, Elke Jansen, Juliane Steinbrecher, Klaus Jetz und Ahmed Elpelasy (v.l.) (c) LSVD

Abschied von Elke Jansen

Am 20.09. haben Vorstand und Mitarbeiter*innen die langjährige Mitarbeiterin Dr. Elke Jansen aus ihrer hauptamtlichen Tätigkeit verabschiedet. Elke war 17 Jahre für den LSVD tätig und hat in dieser Zeit nicht nur professionelle Beratungsstrukturen für Regenbogenfamilien aufgebaut, sondern durch ihre Arbeit ganz erheblich zur Verbesserung der rechtlichen und gesellschaftlichen Stellung von Regenbogenfamilien beigetragen. Elke plant nun, sich beruflich nocheinmal zu verändern. Wir danken ihr sehr für die vielen Jahren unermüdliche Arbeit und bedauern ihren Abschied sehr. Wir freuen uns, dass sie uns verbunden bleibt und wünschen ihr alles Gute!  weiter…

Anerkennung, Selbstbestimmung und gerechte Teilhabe für LSBTI* sind auch in Hamburg keine Selbstverständlichkeit”

Regenbogenparlament 2019 - Barbara Mansberg  © LSVD / Foto: Caro KadatzDokumentation des Grußwortes von Barbara Mansberg (Landesvorstand des LSVD Hamburg) zur Eröffnung des Regenbogenparlaments “Akzeptanz von LSBTI* in Jugendarbeit und Bildung” an der Universität Hamburg am 07. September 2019.

Willkommen in Hamburg!

Ich bin Barbara Mansberg, Landesvorstand LSVD Hamburg – ich begrüße Sie herzlich zum 3.Regenbogenparlament.

Die Regenbogenparlamente, die bereits 2018 in Berlin und Köln stattfanden und heute hier in Hamburg weitergeführt werden, sind Teil des LSVD-Projekts „Miteinander stärken, Rechtspopulismus entgegenwirken“. Sie bilden neben der Strategieentwicklung und Stärkung die dritte Säule des Projekts, das seit 2017 hunderte Fachkräfte und Aktive zusammengebracht, gestärkt und eine Allianz der Vielfaltsverteidiger*innen angestoßen hat. Das Format „Regenbogenparlament“ hat sich seit seinem Auftakt zum bundesweit einmaligen Leuchtturm-Forum zum Thema „Regenbogenkompetenz“ entwickelt. weiter…

Das Wirken des LSVD strahlt auch über ihre Projekte mit St. Petersburg in die Jugendverbandsarbeit allgemein hier in Hamburg aus”

Senatorin Dr. Melanie Leonhard_Fotograf Christian BittcherDokumentation des Grußwortes von Hamburgs Senatorin Dr. Melanie Leonhard (Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration) zur Eröffnung des Regenbogenparlaments “Akzeptanz von LSBTI* in Jugendarbeit und Bildung” an der Universität Hamburg am 07. September 2019.

 

Sehr geehrte Frau Mansberg,

meine sehr geehrten Damen und Herren,

wir sind heute hier zusammengekommen, um für Respekt und Akzeptanz von LSBTI* in der Jugendarbeit einzutreten. Das Recht auf individuelle Persönlichkeitsentwicklung ist zwar in der Kinderrechtskonvention und im SGB VIII verankert, dennoch erfahren LSBTI*-Jugendliche häufig Respektlosigkeiten und Ausgrenzung.

Unsere Gesellschaft ist noch sehr geprägt von der Vorstellung der Zwei-Geschlechtlichkeit. Wir erlernen sie bereits als Kleinkinder. Wir eignen uns die Anforderungen und Zuschreibungen – die mit der jeweiligen Geschlechterrolle verbunden sind – an. Wir erfahren die Heterosexualität als gesellschaftliche Norm.

Kinder und Jugendliche, die sich nicht eindeutig einem Geschlecht zuordnen können oder wollen, sind oftmals Diskriminierungen ausgesetzt. Dies kann zu starken psychischen Belastungen führen – insbesondere wenn sie dabei von ihrem sozialen Umfeld wenig Unterstützung erfahren. weiter…